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AfiS-Aktensystem/docs/08-suche-und-export.md
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HarlekinandClaude Opus 5 74b52625c8
Prüfung / Lint, Typen, Tests (push) Canceled after 0s
Prüfung / Images bauen (pdf) (push) Canceled after 0s
Prüfung / Images bauen (web) (push) Canceled after 0s
Prüfung / Images bauen (worker) (push) Canceled after 0s
Images / bauen (pdf, docker/pdf.Dockerfile) (push) Canceled after 0s
Images / bauen (web, docker/web.Dockerfile) (push) Canceled after 0s
Images / bauen (worker, docker/worker.Dockerfile) (push) Canceled after 0s
Suche fängt bei „Alle" an, Bereiche in der Kopfzeile sind Knöpfe
**Suche.** Sie startete auf den Fallakten, und man musste die Art vorher
wählen — die falsche Reihenfolge: wer einen Namen eintippt, weiss noch nicht,
ob er eine Fallakte, ein Dokument oder eine Personalakte sucht. Er will wissen,
wo der Name vorkommt.

„Alle" ist jetzt der Auslieferungszustand und zeigt je Art fünf Treffer als
eigenen Block, mit dem Weg in die volle Liste daneben. Getrennte Blöcke statt
einer gemischten Liste nach Rang: ein Aktenzeichen neben einem Namen neben
einer Dokumentnummer hat keine erkennbare Ordnung. Die einzelnen Arten bleiben
als Filter, und nur dort gibt es Facetten und Blättern — beides bezieht sich
auf eine Grundmenge, ein Statusfilter über Fall- und Personalakten zugleich
wäre bei der einen ein Filter und bei der anderen ein Ausschluss.

**Kopfzeile.** Die Bereiche waren Textlinks: von einem Fliesstextlink nicht zu
unterscheiden und ohne Hinweis darauf, wo man gerade ist. Jetzt dieselbe
Knopfform wie alles Bedienbare, der aktive Bereich gefüllt.

Der gefüllte Zustand trägt hellen Text statt der Akzentfarbe: auf der getönten
Fläche wäre Akzent auf Akzent und der Kontrast fiele unter die Untergrenze.
Dazu etwas grosszügigere Polsterung an beiden Knopfgrössen, .btn-count für
Zahlen in Knöpfen, und kein Doppelring mehr am Profilbild.

Nachgesehen mit dem gebauten CSS im Browser, hell und dunkel.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-03 21:59:06 +02:00

4.4 KiB

Suche und Export

Suche

Postgres Full-Text-Search, deutsche Konfiguration. Kein Elasticsearch.

  • SearchIndex per Trigger aus Aktenzeichen und Titel (Gewicht A), Abschnittswerten (B) und Verlaufseinträgen (C)
  • Je Freigabestufe ein Vektor. Die Zeile zur Stufe N enthält alles, was ein Leser dieser Stufe sehen darf; eine Suche nimmt genau diese eine Zeile. Geschwärzte Stellen werden stufenweise aufgelöst. Begründung in docs/13-entscheidungen.md
  • GIN-Index, websearch_to_tsquery('german', $1)
  • Zusätzlich Trigram-Index (pg_trgm) auf caseNumber und displayName für Tippfehler

Filter: Status, Fallart, Zeitraum, Beteiligte, Klassifizierung, Tags, nur meine Fälle.

Die Suche sucht ohne Angabe über alle Arten. Wer einen Namen eintippt, will wissen, wo er vorkommt, und nicht zuerst entscheiden, wonach er sucht. Die gemeinsame Ansicht zeigt je Art eine Handvoll Treffer als eigenen Block, mit dem Weg in die volle Liste daneben; die einzelnen Arten bleiben als Filter, und nur dort gibt es Facetten und Blättern.

Die Sichtbarkeitsprüfung gehört in dieselbe Abfrage, nicht als Nachfilter. Sonst stimmen Trefferzahl und Seitenlänge nicht und aus den Lücken lässt sich auf verborgene Akten schließen. Gleiches gilt für Facettenzähler.

Gespeicherte Ansichten, die es ab Werk geben sollte: meine Fälle, Wiedervorlage diese Woche, seit meinem letzten Besuch geändert, unbearbeitet seit 14 Tagen, zuletzt geöffnet.

„Zuletzt geöffnet" ist keine Suchansicht geworden, sondern eine persönliche Sprungliste auf der Übersicht und im leeren Feld der Kommandopalette: sie ist keine Abfrage über den Index, sondern eine Merkliste des einzelnen Nutzers. Was sie mitschreibt und was ausdrücklich nicht, steht in docs/13-entscheidungen.md.

Export

Einzelakte als PDF

Aufbau: Deckblatt mit Aktenzeichen, Klassifizierungsvermerk und Stand:-Zeitstempel, Kopfdatentabelle, Abschnitte in Vorlagenreihenfolge, chronologischer Verlauf, Anhangsverzeichnis mit Hashes.

Nachträglich geänderte Verlaufseinträge werden im Export als solche ausgewiesen (bearbeitet, v3, 31.08.2026), zurückgezogene erscheinen als Grabstein mit Begründung. Ein Export darf nie sauberer aussehen als die Akte ist. Der Stand:-Zeitstempel macht erkennbar, dass ein älterer Ausdruck überholt sein kann.

Drei Regeln:

  1. Der Export respektiert die Stufe des Abrufers. Gesperrte Felder werden als Schwärzung ausgegeben, nicht weggelassen, mit dem Vermerk „Geschwärzt, Stufe 4". Sonst merkt der Empfänger nicht, dass er eine gekürzte Fassung hat.
  2. Wasserzeichen auf jeder Seite: Name des Abrufers, Zeitstempel, Freigabestufe.
  3. Jeder Export wird protokolliert. Ab Stufe 3 zusätzlich Freigabe durch einen Nutzer mit Recht export.approve, also Vier-Augen-Prinzip. Die Anfrage erscheint beim Leiter als Aufgabe im Dashboard.

Technik

Playwright-Container rendert eine dedizierte Druckansicht /faelle/[caseNumber]/druck mit @media print-Styles. Kein PDF-Bibliotheks-Layout von Hand.

Erzeugte PDFs werden gecacht unter dem Schlüssel sha256(caseId + updatedAt + clearanceLevel + templateVersion). Auf einem Homeserver kostet das Rendern spürbar CPU, und dieselbe Akte wird oft mehrfach exportiert.

Der Export läuft als Hintergrundauftrag: Klick erzeugt einen Job, die UI zeigt einen Fortschrittsbalken und der Download startet automatisch, sobald der Job fertig ist. Bei über 3 Sekunden bekommt der Nutzer zusätzlich eine Benachrichtigung, damit er wegklicken kann.

Einzeldokument als PDF

Nicht jedes Dokument gehört zu einem Fall. Ein Sonderarbeitsvertrag, eine Beurteilung oder eine Verpflichtungserklärung hängt an einer Person, nicht an einer Ermittlung. Solche Dokumente entstehen aus einer Vorlage wie ein Fallabschnitt, werden aber einzeln ausgegeben: Deckblatt, das Dokument selbst, Fußzeile. Kein Verlauf, keine Kopfdatentabelle einer Akte.

Dieselben drei Regeln gelten: die Stufe des Abrufers wird respektiert, jede Seite trägt das Wasserzeichen, jeder Abruf wird protokolliert.

Die Vorlage bestimmt das Aussehen. Ein mehrseitiger Vertrag mit Paragraphen und Unterschriftenzeilen ist eine andere Vorlage als ein einseitiger Vorfallsbericht, und beide laufen durch dieselbe Druckansicht.

Weitere Wege

  • ZIP mit PDFs und Anhängen für Sammelexporte, nur mit Recht admin
  • Vollständiger JSON-Export der Datenbank als Umzugs- und Notfallformat, ohne Stufenfilterung, nur für admin, immer protokolliert