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AfiS-Aktensystem/docs/08-suche-und-export.md
T
HarlekinandClaude Opus 5 4446e3f0ac Fachdokumente nach docs/, Entscheidungen festgehalten
CLAUDE.md und README.md verweisen auf docs/, die Dateien lagen aber im
Wurzelverzeichnis. Verschoben.

docs/13-entscheidungen.md hält fest, wo die Dokumente sich widersprechen und
wie es aufgelöst wurde. Der wichtigste Punkt: 04-datenmodell.md verlangt eine
Regel, die jedes UPDATE auf CaseEntryVersion verwirft, 05-akten-und-vorlagen.md
verlangt, dass eine Umklassifizierung rückwirkend auf alle Versionen wirkt.
Beides zusammen geht nicht. Aufgelöst über einen Trigger, der die Tabelle
anhängend hält, aber das Anheben von minClearance zulässt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-01 00:00:58 +02:00

62 lines
2.8 KiB
Markdown

# Suche und Export
## Suche
Postgres Full-Text-Search, deutsche Konfiguration. Kein Elasticsearch.
- `search_vector` auf `Case` per Trigger aus Aktenzeichen und Titel (Gewicht A),
Abschnittswerten (B) und Verlaufseinträgen (C)
- GIN-Index, `websearch_to_tsquery('german', $1)`
- Zusätzlich Trigram-Index (`pg_trgm`) auf `caseNumber` und `displayName` für Tippfehler
Filter: Status, Fallart, Zeitraum, Beteiligte, Klassifizierung, Tags, nur meine Fälle.
**Die Sichtbarkeitsprüfung gehört in dieselbe Abfrage**, nicht als Nachfilter. Sonst stimmen
Trefferzahl und Seitenlänge nicht und aus den Lücken lässt sich auf verborgene Akten
schließen. Gleiches gilt für Facettenzähler.
Gespeicherte Ansichten, die es ab Werk geben sollte: meine Fälle, Wiedervorlage diese Woche,
seit meinem letzten Besuch geändert, unbearbeitet seit 14 Tagen, zuletzt geöffnet.
## Export
### Einzelakte als PDF
Aufbau: Deckblatt mit Aktenzeichen, Klassifizierungsvermerk und `Stand:`-Zeitstempel,
Kopfdatentabelle, Abschnitte in Vorlagenreihenfolge, chronologischer Verlauf,
Anhangsverzeichnis mit Hashes.
Nachträglich geänderte Verlaufseinträge werden im Export als solche ausgewiesen
(`bearbeitet, v3, 31.08.2026`), zurückgezogene erscheinen als Grabstein mit Begründung.
Ein Export darf nie sauberer aussehen als die Akte ist. Der `Stand:`-Zeitstempel macht
erkennbar, dass ein älterer Ausdruck überholt sein kann.
Drei Regeln:
1. **Der Export respektiert die Stufe des Abrufers.** Gesperrte Felder werden als Schwärzung
ausgegeben, nicht weggelassen, mit dem Vermerk „Geschwärzt, Stufe 4". Sonst merkt der
Empfänger nicht, dass er eine gekürzte Fassung hat.
2. **Wasserzeichen** auf jeder Seite: Name des Abrufers, Zeitstempel, Freigabestufe.
3. **Jeder Export wird protokolliert.** Ab Stufe 3 zusätzlich Freigabe durch einen Nutzer mit
Recht `export.approve`, also Vier-Augen-Prinzip. Die Anfrage erscheint beim Leiter als
Aufgabe im Dashboard.
### Technik
Playwright-Container rendert eine dedizierte Druckansicht `/faelle/[caseNumber]/druck`
mit `@media print`-Styles. Kein PDF-Bibliotheks-Layout von Hand.
Erzeugte PDFs werden gecacht unter dem Schlüssel
`sha256(caseId + updatedAt + clearanceLevel + templateVersion)`. Auf einem Homeserver kostet
das Rendern spürbar CPU, und dieselbe Akte wird oft mehrfach exportiert.
Der Export läuft als Hintergrundauftrag: Klick erzeugt einen Job, die UI zeigt einen
Fortschrittsbalken und der Download startet automatisch, sobald der Job fertig ist. Bei über
3 Sekunden bekommt der Nutzer zusätzlich eine Benachrichtigung, damit er wegklicken kann.
### Weitere Wege
- ZIP mit PDFs und Anhängen für Sammelexporte, nur mit Recht `admin`
- Vollständiger JSON-Export der Datenbank als Umzugs- und Notfallformat, ohne
Stufenfilterung, nur für `admin`, immer protokolliert