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Suche zeigt alle Arten, nur Arbeitsrollen öffnen die Akte
Punkt 1 und 2 der Wünsche, plus zwei Lücken, die dabei sichtbar wurden. **Suche.** Wer nach Alvarez sucht, landet auf den Fallakten und erfährt nie, dass es dazu auch eine Personalakte gibt: die Suche fand sie, aber hinter einem Reiter, auf den nichts hindeutete. Die Reiter tragen jetzt ihre Trefferzahl, und ein leeres Ergebnis nennt ausdrücklich, wo etwas liegt. Dabei fiel auf, dass searchPersonnel das Recht personnel.read nicht prüfte. Die Kommandopalette tat es, die Aktenseite tat es, die Suche nicht — über /suche?kind=personnel kam jeder mit ausreichender Stufe an eine Liste aller Personalakten mit Namen, Dienstgrad und Etiketten. Die Prüfung steht jetzt dort, wo diese Akten herausgegeben werden. Die Trefferzahl einer Art, die es für den Nutzer nicht gibt, ist null und nicht 0: eine Null wäre die Auskunft „hier ist nichts", und die steht ihm nicht zu. **Täter und Mittäter** als Beteiligtenrollen — und damit wurde eine ältere Lücke offensichtlich: ein Beteiligter durfte die Akte lesen, gleich in welcher Rolle. Bei „Betroffener" fiel das nicht auf, bei „Täter" wäre es offensichtlich falsch. Der Beschuldigte hätte die Ermittlung gegen sich selbst mitgelesen. Die Beteiligtenliste beantwortet zwei Fragen: wer bearbeitet den Fall, und um wen geht es darin. Nur die erste ist eine Berechtigung. WORKING_ROLES nennt die drei, die die Akte öffnen; Zeuge, Betroffener, Täter und Mittäter öffnen nichts. Das gilt an allen vier Stellen, die auf Beteiligung prüften: Aktenzugriff, Dokumentzugriff über die besitzende Akte, „meine Fälle" und der Filter „nur meine". Zwei bestehende Tests hatten die alte Annahme festgeschrieben und benutzten WITNESS, um Zugriff zu belegen; sie prüfen jetzt mit INVESTIGATOR. |
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Runde Bedienelemente, Admin zusammengelegt, Kanäle entfallen
Vier der acht Änderungswünsche. **Knöpfe.** Rund vierzig der siebzig Knöpfe waren blosser Text in Akzentfarbe, von einem Link nicht zu unterscheiden. Jeder trägt jetzt Rahmen und Grundfläche, über die Klasse .btn an einer Stelle definiert statt siebzigmal als Klassenkette. Beim Drücken zieht der Knopf sich zusammen und bekommt einen inneren Ring — er wirkt kurz dicker, ohne dass die Rahmenbreite sich ändert und das Umfeld springt; die Rückmeldung setzt ohne Verzögerung ein und klingt langsam ab, sonst bliebe ein kurzer Klick unsichtbar. Dazu die neue Regel: Flächen bleiben eckig, alles Bedienbare ist rund. Damit ist die Rundung eine Auskunft und keine Verzierung. **Verwaltung.** Rollen, Vorlagen und Änderungsrichtlinie waren drei Einträge in der Kopfzeile für etwas, das man selten und dann zusammenhängend braucht. Jetzt ein Eintrag /admin mit Reiterleiste, dazu eine gemeinsame Tabs-Komponente, die auch der Fallakte zeigt, welcher Reiter offen ist. **Kanäle.** Ersatzlos entfernt, mitsamt Tabelle. Der Chat gehört dorthin, wo der Vorgang steht; ein eigener Reiter mit freien Räumen war der Rückweg nach Discord. Die Personalakte hat jetzt denselben Chat wie die Fallakte — ohne „als Vermerk übernehmen", denn dafür braucht es einen Verlauf, und Meldungen gehen nur an Erwähnte, nie in den allgemeinen Kanal: dass es zu jemandem eine Personalakte gibt, ist selbst eine Auskunft. Ein CHECK erzwingt jetzt, dass eine Nachricht zu genau einem Ort gehört. **Kopfzeile.** Suchbalken statt Suchlink, als gewöhnliches Formular ohne ein Byte im Bündel. Thema, Benachrichtigungen und Abmelden sitzen hinter dem Profilbild, das von Discord kommt; wer keins hat, bekommt seine Initialen. Nebenbei: Aktenzeichen in Tests waren nur auf vier Stellen eindeutig und kollidierten zwischen Läufen, weil Akten nicht löschbar sind. |
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Phase 6 abgeschlossen: Aktenchat, Kanäle, Echtzeit, Benachrichtigungen
Ein Ereignisstrom mit Themen (/api/stream), in dem der Dateistrom aus Phase 5 aufgegangen ist. Zwei Prüfungen: beim Verbinden, welche Themen der Nutzer abonnieren darf, und je Ereignis wird der Inhalt mit seinen Rechten geladen. Das zweite ist nicht nur Vorsicht — eine Umklassifizierung wirkt dadurch in einer offenen Verbindung sofort. In der pg_notify-Nutzlast steht nie ein Inhalt, nur Thema, Art und Kennung. Der Aktenchat sendet optimistisch mit clientseitiger UUIDv7, die zugleich Idempotenzschlüssel ist. Antworten, vier feste Reaktionen, Bearbeiten mit sichtbarem editedAt, Zurückziehen mit Platzhalter — Löschen gibt es nicht, und eine Regel in der Datenbank hält das fest. Eine zurückgezogene Nachricht kommt ohne Text an, nicht ausgeblendet. Aktenzeichen im Text werden zu Vorschaukarten, serverseitig aufgelöst. Eine Akte, die der Leser nicht sehen darf, sieht darin genauso aus wie eine, die es gar nicht gibt. "Als Vermerk übernehmen" steht sichtbar an jeder Nachricht. Der Vermerk gehört dem Verfasser, nicht dem Übernehmenden; ein Systemeintrag nennt den Ursprung, damit der Wortlaut später nicht für die Akte geschrieben wirkt. Bei den Discord-Benachrichtigungen entscheidet die Web-App, wer was erfährt, und der Worker liefert nur aus. Die Alternative hätte geheissen, die Sichtbarkeitsprüfung im Worker ein zweites Mal zu bauen. In meta steht ein Titel nur, wenn er hinaus darf — ab Stufe 3 keiner. Postausgang als Tabelle, angestossen über LISTEN, mit Takt als Sicherheitsnetz. Nebenbei riss das Budget der Fallakte erneut (122 kB). Drei Schritte zurück auf 119,6: Chattexte in eine eigene i18n-Datei, ein gemeinsames AddPanel statt viermal derselbe Aufklapp-Code, und eine eigene UUIDv7 statt des Pakets — die Sortierbarkeit, auf der die Nachlieferung beruht, steht damit im eigenen Code und hat Tests. Unterwegs habe ich NotifyMode und User.notifyMode ein zweites Mal angelegt, obwohl es beides seit dem Grundgerüst gibt. Die Migration schlug fehl und die Datenbank musste von Hand aufgeräumt werden; die Lehre steht in docs/13. 155 Tests im Web-Paket, 15 in der Datenbank, 7 im Worker, 32 e2e. |
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Phase 5 abgeschlossen: Dateien mit vollständiger Prüfkette
Upload → quarantine/ → Typprüfung → ClamAV → Neukodierung → store/. Es gibt keinen Pfad, auf dem eine Datei ungeprüft in store/ landet, und keinen Schalter, der die Kette abschaltet. Die Typprüfung liest Magic Bytes aus einer eigenen Signaturtabelle statt aus file-type: bei einer Positivliste aus fünf Formaten hilft es nicht, hundert erkennen zu können. Die Signatur muss an Position 0 stehen — ein Vorspann vor %PDF- ist der klassische Weg, eine Datei für zwei Programme zugleich lesbar zu machen. Wer trotzdem durchkommt, kommt als text/plain durch und wird unter der Endung des erkannten Typs ausgeliefert, nicht unter der hochgeladenen. Drei Ausgänge statt zwei: BLOCKED heisst "ist gefährlich", FAILED heisst "wissen wir nicht". Nur FAILED lässt sich freigeben, und die Freigabe wiederholt die Kette ohne den Scanner — Typprüfung und Neukodierung laufen dabei mit. Ein fehlender clamd macht damit keine Datei sauber; ein Test hält das fest. Auslieferung nur über /api/files/[id], mit Sichtbarkeitsprüfung der zugehörigen Akte, Protokoll ab Stufe 3 und den harten Kopfzeilen aus docs/07. Vorschaubilder dürfen inline, weil sie serverseitig als WebP neu kodiert wurden. Das Lichtbild im Aktenblatt ist damit gefüllt: der Feldwert ist die Kennung eines geprüften Anhangs, serverseitig zu einer Adresse aufgelöst. /api/events liefert attachment.scanned über pg_notify — die Grundlage, auf der Phase 6 den Aktenchat aufsetzt. Die Sichtbarkeit wird je Ereignis geprüft, sonst verriete schon die Kennung die Existenz. Nebenbei riss das Bündelbudget (121 kB gegen 120 erlaubte): lib/i18n/de.ts war ein Objekt, und eine Client-Komponente zieht die ganze Datei mit. Die Texte stehen jetzt in sechs Dateien nach Bereichen, de.ts setzt sie nur zusammen. Grösste Route wieder bei 118 kB, und sie wächst nicht mehr mit jedem neuen Bereich mit. 133 Tests im Web-Paket, 15 in der Datenbank, 28 e2e. |
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Personalakte als Aktenblatt, Status als Etiketten, Verknüpfen von beiden Seiten
Das Formular der Personalabteilung ist übernommen, nicht durch eine Bildschirmansicht ersetzt: schwarzer Rahmen, Kopf mit Kennung und Klassifizierungsbalken, Raster aus fünf Spalten, Unterschriftenzeilen, Fußzeile. Es steht bewusst außerhalb des Design-Systems — es wird gedruckt und muss auf Papier aussehen wie das Blatt daneben. Datengetrieben bleibt es trotzdem. Kein Feld steht im Programm: sheetTitle und sheetSubtitle an der Vorlage, span für die Zellbreite, rows für das Lichtbild, dateKey für das Datum unter einer Unterschrift, slot für den Klassifizierungsbalken. Eine weitere Dokumentart mit layout = DOSSIER braucht keine Zeile Code. Der Balken zeigt die Foundation-Stufe aus der neuen Tabelle FoundationClearance. Sie ist Inhalt, kein Zugriff — was jemand sehen darf, entscheidet weiterhin allein die interne Stufe. Ohne Auswahl bleibt der Balken neutral, statt eine Einstufung zu behaupten. Die Dienstnummer ist entfallen, es gibt sie nicht. Der Status ist zu mehreren Etiketten geworden: "Gekündigt" und "Verhaftet" schließen einander nicht aus. Unbekannte Schlüssel werden verworfen und die Reihenfolge kommt aus der Konfiguration, nicht aus der Eingabe. PersonnelAssignment hängt AfiS-Mitglieder an eine Person — Aktenführung, Ermittler, Ansprechpartner — und ist zugleich der ausnahmsweise Zugang, wie CaseParticipant bei der Fallakte. Betroffen zu sein gibt weiterhin keinen Zugang: das ist eine Eigenschaft der Person, die Zuordnung eine Entscheidung der Abteilung. Fall und Person lassen sich von beiden Seiten verknüpfen und schon beim Anlegen einer Fallakte. Alle drei Wege laufen in addParticipant zusammen. Noch offen: das Lichtbild. Feldtyp und Platz stehen, hochladen kommt mit der Prüfkette in Phase 5 — ein Bild als Data-URL im Abschnittswert verstiesse gegen harte Regel 4. 102 Tests im Web-Paket, davon sechs auf dem gerenderten Blatt selbst. |
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db438ac57e |
Phase 4 abgeschlossen: Personalakten, Dokumente, Beteiligte, Verknüpfungen
Die Dokumentebene aus docs/13 ist gebaut, additiv: Document, DocumentSection und DocumentSectionVersion neben Case, CaseSection und CaseEntry. Ein Dokument hängt an einer Fallakte, an einer Personalakte oder an nichts, höchstens an einem — gesichert durch eine CHECK-Bedingung. Es gibt kein DELETE; eine Zurücknahme lässt einen Grabstein stehen, der auch für den Admin zu ist. Eine neue Dokumentart ist damit ein Datensatz, kein Deployment. Im Seed stehen vier: vermerk, vorfallsbericht, sonderarbeitsvertrag (mehrseitiger Vertragstext mit Platzhaltern und Unterschriftenzeilen) und bussgeld. Zwei Umbenennungen, beide von Hand migriert, damit die vorhandenen Zeilen und Zählerstände stehen bleiben: - CaseTemplate -> DocumentTemplate, plus uses[] und layout - CaseCounter -> NumberSeries, ein Nummernkreis je Präfix für Aktenzeichen und Dokumentnummern Die Regeln für Abschnitte stehen jetzt einmal in lib/sections/render.ts und gelten für Fallakten und Dokumente gleichermaßen. Die Frage aus docs/13, ob CaseSection langfristig in die Dokumentebene wandert, ist damit verneint und begründet. Rückverweise auf der Personalakte laufen durch visibleCaseWhere, die Zahl daneben entsteht aus dem gefilterten Ergebnis. Auch die Rollengruppe verschwindet mit, sonst verriete "Betroffener" ohne Eintrag die Ermittlung. Die eigene Personalakte ist keine Ausnahme von der Freigabestufe. Vier neue Rechte: document.create, .edit, .finalize, .retract. Das letzte steht bei den zurückgehaltenen, es greift in Geschriebenes ein. 91 Tests im Web-Paket, 15 in der Datenbank, 28 e2e. Größte Route 118 kB gegen das Budget von 120 kB — die Luft wird knapp. |
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Phase 2, erster Teil: Akten anlegen, lesen, Vermerke schreiben
Fachlogik in lib/cases/service.ts, Zugriffsprüfung in lib/access/. Jede Funktion prüft selbst und schreibt ihren Protokolleintrag in derselben Transaktion wie die Änderung — die Server Actions daneben sind dünn. Schreibgrenzen nach docs/03: niemand legt eine Akte über der eigenen Stufe an, niemand stuft über die eigene Stufe hoch, archiviert und versiegelt sind schreibgeschützt auch für Admins. Eine Herabstufung verlangt eine Begründung und landet als sichtbarer Systemeintrag im Verlauf, nicht nur im Protokoll. Aktenzeichen über CaseCounter mit INSERT ... ON CONFLICT DO UPDATE, geprüft mit acht gleichzeitigen Anlagen ohne Doppelung. Wer eine Akte anlegt, wird ihr Ermittler, sonst verliert er sie aus dem Blick, sobald jemand hochstuft. Fallliste cursorbasiert auf (updatedAt, id), Sichtbarkeit und Trefferzahl in derselben Abfrage. Aktenansicht mit Kopfdaten sofort und Verlauf in eigener Suspense-Grenze. Vermerke optimistisch mit clientseitiger UUIDv7, die zugleich Idempotenzschlüssel ist — zweimal gesendet bleibt ein Eintrag. Lesezugriffe ab Stufe 3 werden protokolliert, gepuffert und alle zwei Sekunden gebündelt geschrieben, damit das Protokoll die Antwort nicht ausbremst. Die vier Startvorlagen stehen jetzt im Seed statt in Phase 3: ohne Vorlage lässt sich keine Akte anlegen. |
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Phase 1: Anmeldung, Rechte und Rollenverwaltung
Auth.js übernimmt nur den OAuth-Ablauf mit state und PKCE, Scope identify. Das Zugangstoken des Nutzers wird danach verworfen: die Rollen holt der Bot mit seinem eigenen Token. Die Sitzung steht in der Datenbank, im Cookie liegt nur userId und sessionId. Ohne die Zeile in Session ist das Cookie wertlos, und nur so lässt sich eine Sitzung zurückziehen. Wer sich anmelden darf, steckt in lib/auth/signInPolicy.ts statt im Callback: das ist die Regel, an der alles hängt, und sie gehört einzeln prüfbar. Kein Guild-Mitglied, kein Zugang. Keine Rolle mit grantsMembership, kein Zugang. Notfall-Admins umgehen die Rolle, aber nicht die Guild-Mitgliedschaft. RoleMapping trägt jetzt grantsMembership, category und isPresent. Der Worker spiegelt jede Rolle der Guild hierher, damit im Adminbereich nichts von Hand eingetragen werden muss. Gelöschte Rollen werden nicht entfernt, sondern auf isPresent = false gesetzt: beim Umzug auf den echten Server bleiben sie als Vorlage stehen. Der Worker gleicht über Gateway-Ereignisse und zusätzlich alle fünf Minuten voll ab. Verliert jemand seine AfiS-Rolle, beendet er dessen Sitzungen sofort und setzt isActive auf false — der Datensatz bleibt, damit Autorenangaben in alten Akten gültig bleiben. Das passiert im Worker und nicht in der Web-App, weil es dort erst beim nächsten Request des Betroffenen griffe. Zwei Widersprüche der Dokumente aufgelöst, festgehalten in docs/13-entscheidungen.md: der Ausschluss schlägt auch den Admin (das Codebeispiel in 03-auth-und-rechte.md übergeht ihn, die Reihenfolge eine Zeile darüber nicht), und versiegelte Akten fallen im Where-Fragment heraus statt in einer Prüfung danach. 45 Tests, davon die Negativfälle aus docs/03 gegen eine echte Datenbank: Stufe 2 sieht die Stufe-4-Akte nicht und findet sie auch nicht in der Trefferzahl, ein Ausgeschlossener mit Stufe 5 kommt nicht heran, ein Rollenentzug beendet die Sitzungen, und ein Ausfall der Discord-API sieht nicht aus wie eine verweigerte Mitgliedschaft. |