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Harlekin b237c36978 Eine pg-Version im Baum, @prisma/client im Web-Verzeichnis
Der Entwicklungsserver warnte bei jedem Start: „Package pg can't be external".
Die Ursache lag im Abhängigkeitsbaum — wir pinnten pg auf 8.13.1,
@prisma/adapter-pg verlangt ^8.16.3, also lagen zwei Kopien nebeneinander und
Next konnte pg nicht als extern behandeln. Unser Pin steht jetzt auf 8.23.0,
@types/pg entsprechend.

Damit wurde eine zweite Warnung sichtbar, gleiche Art: der generierte Client
verweist auf @prisma/client/runtime, und Next löst das aus dem
Projektverzeichnis auf — dort lag es aber nicht. @prisma/client ist jetzt auch
in web deklariert.

Beide Warnungen sind nachgeprüft weg, mit einem Dev-Server auf eigenem Port und
zwei Seitenaufrufen.

Nebenbei: Next hatte meine Wegwerf-Verzeichnisse von den Zeitmessungen
(.next-mess1 bis .next-pg2) in die include-Liste von web/tsconfig.json
geschrieben. Zurückgesetzt auf den ursprünglichen Stand.
2026-09-03 22:41:39 +02:00
Harlekin 7383d00a73 Ladegrenzen für jede Route, Turbopack im Entwicklungsserver
Gemessen statt vermutet: die Datenschicht war nie das Problem. resolvePermissions
unter 1 ms, loadDashboard 11 ms, searchCases 5 ms, die Abteilungsabfragen 3–4 ms.

Die Sekunden kamen aus zwei Ecken.

**Fehlende Ladegrenzen.** Den meisten Routen fehlte loading.tsx — unter anderem
der Übersicht, der Suche und dem gesamten Adminbereich. Ohne diese Datei hat
der Router keine Grenze, wartet stumm auf die fertige Serverantwort, und bis
dahin steht die alte Seite: man klickt, und scheinbar passiert nichts. Neunzehn
Skelette nachgetragen, jede Route hat jetzt eine.

Dazu quittiert der geklickte Link den Klick selbst, mit einem ruhig
pulsierenden Punkt statt eines Kreisels. Regel 5 verbietet den
Blockade-Spinner, der Inhalt ersetzt; eine Quittung im Link ersetzt nichts, und
die eigentliche Antwort auf das Warten bleibt das Skelett.

**Webpack.** Der Entwicklungsserver übersetzte jede Route beim ersten Aufruf
neu: 8 s für die Übersicht, 2,8 s für die Fallliste. Mit Turbopack sind es
0,43 s beim ersten Aufruf und 0,1 s danach. Nur pnpm dev, der Produktionsbau
bleibt unverändert. Gegengeprüft, dass die Anmeldeseite mit CSS und ohne
Fehler im Log rendert.

Nebenbei die eine Abfrage, die schlecht skalierte: die Übersicht zählte
ungelesene Nachrichten mit einer Abfrage je Ort — bei hundert Akten hundert
Hin- und Rückwege. Jetzt ein einziges groupBy mit der Lesemarke im ODER-Zweig
des jeweiligen Ortes. Ein Test prüft, was dabei leicht verrutscht: die Marke
gilt je Ort, und eigene Nachrichten zählen nie mit.
2026-09-03 22:21:43 +02:00
Harlekin fd3fa3aa34 Protokoll im Adminbereich, ein Knopf für das ganze Blatt
Die restlichen zwei Änderungswünsche.

**Protokoll.** „Wer was wo macht" stand seit dem ersten Tag in AuditLog —
harte Regel 3 sorgt dafür. Was fehlte, war die Ansicht darauf. /admin/protokoll
ist genau das und keine zweite Aufzeichnung: filterbar nach Person, Aktion,
Art und Zeitraum, rückwärts blätternd.

Nur für die Leitung. Eine Zeile nennt Aktenzeichen und Namen, und schon die
Existenz einer Zeile verrät, dass es einen Vorgang gibt; ein gefiltertes
Protokoll für alle wäre ein Weg, die Sichtbarkeitsregeln von hinten
aufzurollen. Aus demselben Grund werden Kennungen ohne Sichtbarkeitsfilter zu
Aktenzeichen aufgelöst — ein Protokoll aus UUIDs liest niemand, und eines, das
niemand liest, ist keine Kontrolle.

**Speichern.** Jedes Feld trug seinen eigenen Knopf: ein Arbeitsvertrag mit
zwölf Feldern hiess zwölfmal speichern. Der Knopf steht jetzt am Blatt.

Geschrieben wird trotzdem je Feld und nicht als Transaktion, und das folgt aus
dem Datenmodell: Abschnitte sind einzeln versioniert, weil mehrere Leute
gleichzeitig an einer Akte arbeiten. Als Transaktion blockierte ein einziges
zwischenzeitlich geändertes Feld das ganze Blatt — elf gute Änderungen verloren,
weil jemand das zwölfte angefasst hat. So geht durch, was durchgeht, und die
Rückmeldung sagt, was offen blieb und wo. Lichtbilder bleiben ausgenommen: ein
Upload mit Prüfkette ist keine Feldänderung.

lib/audit.ts liegt jetzt als lib/audit/write.ts neben lib/audit/query.ts.
2026-09-03 15:16:10 +02:00
Harlekin ade977538d Web-Anwendung: Design-Tokens, Texte, Gesundheitsendpunkt
Design-Tokens aus docs/10-design-system.md als CSS-Variablen: Grundpalette,
die sechs Klassifizierungsfarben, Eckenradius durchgehend 2 px, keine Schatten
ausser dem Fokusring. Der Schwärzungsbalken mit dem einmaligen Durchwischen
respektiert prefers-reduced-motion. Vier Tests halten die Tokens gegen das
Dokument.

IBM Plex selbst gehostet als woff2, latin und latin-ext getrennt über
unicode-range, font-display: swap, immutable-Cache.

Alle Oberflächentexte in lib/i18n/de.ts. Ein Test durchsucht app/ und
components/ nach Umlauten im JSX und schlägt fehl, wenn dort deutscher Text
steht. Er hat beim ersten Lauf gleich einen Verstoss gefunden.

/api/health prüft Datenbank, Discord-Gateway und ClamAV. Die Gesamtbewertung
fällt nur auf "down", wenn die Datenbank weg ist: die anderen Dienste haben
eigene Healthchecks im Stack, und ein ausgefallener Virenscanner soll nicht
den Web-Container als tot markieren.

Strikte CSP mit Nonce, kein unsafe-inline für Skripte. Die erste Route liegt
bei 100 kB JavaScript nach Kompression, Budget sind 120 kB.
2026-09-01 00:01:41 +02:00