Der Forums-Abgleich las von 25 Archivseiten nur zwei. WoltLab verlinkt in der
Blätterleiste nur die Nachbarseiten und führt die Gesamtzahl in einem eigenen
Element; ausgewertet wurden aber die Links. Alles jenseits von Seite zwei war
damit unsichtbar - etwa ein Antrag auf Seite vier, der deshalb nie ankam.
Die Rollen verlaufen jetzt zwischen erfassen und gewähren statt zwischen
Alltag und Verwaltung: Editoren erfassen Käufe und führen Datei-Import,
GExtension- und Forums-Abgleich samt Entscheidung über Anträge durch. Kulanz
zu vergeben bleibt Administratoren, ebenso das Auflösen unklarer Pakete, weil
dabei Kulanz entstehen kann.
Dazu lassen sich frühere Steam- und Forumskonten am Spieler hinterlegen.
Abgleich und Import prüfen sie mit, sodass ein Kontowechsel die Zuordnung
nicht abreißen lässt. Steam-Kennungen werden dabei auf dieselbe Form gebracht
wie die Hauptangabe, und eine Kennung kann nicht zwei Spielern gehören.
Sechs Ruecklaeufer aus dem ersten Praxistest:
Das Archiv reicht ueber 25 Seiten und enthaelt vieles, was kein CC-Antrag ist.
Aufgenommen werden jetzt nur Threads von Spielern, die im CC-Manager mit
passendem Forum-Namen erfasst sind. Angepinnte Ankuendigungen tragen die
Labels "Wichtig" oder "Information" und fallen darueber raus.
Der Titel wird bewusst nirgends ausgewertet - weder zum Erkennen noch zum
Aussortieren. Antraege heissen mal "CC Antrag | Name", mal "The Duke Rang
Update"; daran ist nichts abzulesen.
Eine Reaktivierung laeuft ebenfalls ueber einen Forums-Antrag und fehlte als
Entscheidung. Sie ist jetzt waehlbar und kostet nichts, solange der CC nicht
redesignt wurde - die bestehende Regel entscheidet das, nicht der Dialog.
Der Titel in der Liste verlinkt jetzt auf den Thread im Forum. Die Labels
stehen als Kontext daneben, ohne die Entscheidung vorwegzunehmen.
Wer einen Antrag von Hand eintraegt, kann beim Anlegen oder Redesignen den
Thread-Link angeben. Der Antrag gilt damit als erledigt und taucht nicht
erneut als offen auf.
Manuelle Guthaben-Buchungen fragen vorher nach: bisher buchte ein einzelner
Klick sofort, ohne zu sagen, was genau passiert. Der Dialog nennt die Wirkung
und nimmt eine Notiz entgegen.
Die erste Migration wurde nachtraeglich mehrfach erweitert, statt Aenderungen
anzuhaengen. Auf einer bestehenden Installation gilt sie als angewendet und
wird uebersprungen - die seither hinzugekommenen Tabellen fehlten dort also
schlicht, ohne dass beim Start etwas auffiel. Die Antragsseite lief dadurch
in einen internen Fehler.
Die neue Migration ergaenzt alles Fehlende und ist durchgehend mit
IF NOT EXISTS geschrieben, weil bestehende Datenbanken je nach Zeitpunkt der
Einrichtung unterschiedliche Staende haben. Geprueft gegen eine frische
Datenbank, gegen eine auf altem Stand und auf mehrfaches Anwenden.
Der Testharness wendet jetzt alle Migrationen der Reihe nach an statt nur der
ersten - sonst faellt so etwas beim naechsten Mal wieder nicht auf.
Ausserdem scheiterte das Buchen komplett, wenn eine Bestellung zwischenzeitlich
ueber einen anderen Import gebucht worden war: die eindeutige Bestell-ID kippte
die gesamte Transaktion. Solche Zeilen werden jetzt uebersprungen und gezaehlt,
die uebrigen laufen durch.
Dazu fehlten in der Oberflaeche die Wege zum Bearbeiten und Loeschen eines
Spielers, obwohl es die Endpunkte gab. Beides ist jetzt auf der Spielerseite
erreichbar; das Loeschen verlangt den Namen als Bestaetigung und benennt
vorher, was mit verschwindet.
Der GExtension-Abgleich liefert die Käufe, der Verbrauch steht im Forum. Die
App liest jetzt die drei CC-Boards und sammelt die Anträge.
Gelesen wird nur die Board-Übersicht: sie führt bereits den Ersteller, nicht
nur den letzten Antwortenden. Damit bleibt ein Lauf bei wenigen Anfragen statt
einer je Thread. Unterforen und globale Kästen tragen ebenfalls Thread-Links,
deshalb liest der Parser strikt entlang der Listeneinträge - sonst landen
Changelogs und Bewerbungen in der Antragsliste.
Klassifiziert wird ausschließlich von Hand. Weder Titel noch Board sind
verlässlich genug: Threads werden nicht immer verschoben, ein genehmigter
Antrag kann weiter im Antrags-Board liegen. Das Board steht deshalb nur als
Hinweis an der Zeile.
Angenommene Anträge rufen dieselben Aktionen wie die Knöpfe auf der
Spielerseite, es gibt keinen zweiten Buchungsweg mit eigenen Regeln. Wandert
ein bereits entschiedener Thread später in ein anderes Board, erscheint das
als Hinweis zum Abhaken - der CC-Status ändert sich nie von allein.
Die Thread-ID bleibt beim Verschieben stabil und traegt deshalb die
Wiedererkennung; die Board-Historie wird mitgeschrieben. Zurückgelassene
Verweise erkennt der Parser und zählt sie nicht als eigenen Antrag.
Oberflaeche, Fehlermeldungen und Kommentare schrieben durchgehend ae, oe, ue
und ss. Dafuer gab es keinen Grund - die Anwendung ist deutschsprachig und
laeuft durchgehend in UTF-8.
Betroffen waren 55 Dateien, darunter alle sichtbaren Texte: Guthaben-Zaehler,
Import, Nutzerverwaltung, Passwortwechsel und die Zwei-Faktor-Einrichtung.
Der Name einer Migration bleibt im README-Beispiel bewusst bei ASCII, weil
daraus ein Verzeichnisname wird.
Die Profilseiten sind ohne Login abrufbar und betten die Kaeufe als JSON ins
HTML ein. Gelesen wird dieses JSON statt der gerenderten Tabelle: das ist
unempfindlich gegen Layout-Aenderungen und liefert zusaetzlich Kaufdatum,
Betrag und den Storno-Status. Ein Headless-Browser ist nicht noetig.
Der Abgleich bucht nichts von sich aus. Eindeutige Treffer landen als
regulaerer Import in der bestehenden Vorschau, die per package_bought_id
dedupliziert. Titel, die nach CC klingen, sich aber keiner Guthaben-Art
sicher zuordnen lassen, gehen in eine Handpruefung statt geraten zu werden -
sichtbar als Hinweis auf der Uebersicht und als Box beim Spieler.
Beachtet werden dabei: stornierte Kaeufe werden uebersprungen, der Web-
Bereich enthaelt nie CC-Pakete, und ein Redesign-Titel zaehlt als Redesign,
auch wenn Custom Character darin vorkommt. Letzteres war auch in den
Standard-Mappings des Datei-Imports falsch herum einsortiert.
Der Lauf geht bewusst nur ueber bereits erfasste Spieler und haelt eine
Sekunde Abstand zwischen den Anfragen, da die Seite fremde Infrastruktur ist.
Voraussetzung dafuer ist, dass SteamIDs auf eine Schreibweise gebracht
werden: die Legacy-Form, die Steam3-Form und die 64-Bit-Zahl bezeichnen
dieselbe Person, wurden bisher aber als verschiedene Spieler gefuehrt.
Gespeichert wird jetzt immer die 64-Bit-Form, Eingabe und Suche akzeptieren
alle drei.
Ein CC, der nicht redesignt wurde, existiert unveraendert weiter und kommt
deshalb immer gratis zurueck - egal ob der Spieler inaktiv war oder die
Einheit voruebergehend aus dem Spiel genommen wurde. Bisher kostete der Fall
OTHER ein Guthaben, was die Regel unnoetig verkompliziert hat.
Damit der zweite Fall brauchbar wird, haelt inactiveNote den Grund im Klartext
fest ("Einheit bis Maerz entfernt"); die Notiz steht an der CC-Karte und wird
beim Reaktivieren wieder geleert.
Guthaben werden als Kontobuch gefuehrt: jede Bewegung ist eine Zeile, der
Stand eines Topfes ist deren Summe. Zusammengehoerige Zeilen teilen sich eine
groupId, damit ein CC-Paket als Ganzes storniert werden kann; ein unique
Constraint auf reversalOfId verhindert doppelte Stornos.
CCs bilden ueber lineageId und predecessorId eine Redesign-Kette. Der Grund
einer Deaktivierung entscheidet spaeter ueber die Reaktivierungskosten.