Der Abgleich zeigt jetzt, was er tut. Gelesen wird zuerst von jedem Board die
erste Seite - danach steht der Umfang fest, und der Balken zeigt einen
ehrlichen Anteil statt einer Schaetzung. Ein Protokoll schreibt Seite fuer
Seite mit.
Beide Antragslisten lassen sich durchsuchen und wahlweise mit dem neuesten
oder dem aeltesten Antrag zuerst anzeigen. Die Liste ohne zugeordneten
Spieler blaettert seitenweise, statt bei fuenfhundert Eintraegen die ersten
fuenfzig zu zeigen und den Rest zu verschweigen.
Neu darueber: "Ersteller ohne Spieler" - dieselben Antraege, nach Ersteller
zusammengefasst. Wer dreiundzwanzig Antraege gestellt hat, faellt dort auf,
waehrend er zwischen fuenfhundert Einzelantraegen untergeht. Ein Klick legt
den Spieler mit bereits eingetragenem Forum-Namen an.
Ein Spieler laesst sich jetzt an einem Stueck abarbeiten, statt zwischen drei
Seiten zu wechseln:
- Seine Forums-Antraege stehen auf der Spielerseite, aeltester zuerst, jeder
als Link ins Forum. Offene sind dort direkt entscheidbar, ueber denselben
Weg wie auf der Antraege-Seite - danach stehen sie dort nicht mehr offen.
- Pakete, die noch in einer Import-Vorschau liegen, erscheinen unter "Offene
Pakete aus dem Abgleich" und lassen sich einzeln oder am Stueck buchen.
Gebuchtes wird ueberall abgehakt, wo dieselbe Bestellung noch offen liegt,
auch in einem zweiten Import - doppelt buchen ist ausgeschlossen. Wer ein
Paket gar nicht buchen will, legt es weg, ohne das Konto zu beruehren.
Die beiden Antrags-Dialoge liegen dafuer jetzt unter components/, weil beide
Seiten sie brauchen.
Vier Punkte aus dem Betrieb.
Ein toter CC liess sich nicht zurueckholen. Der Knopf dafuer wurde nie
angezeigt: bei Grund "Im RP gestorben" landete die Seite im Zweig "Bezahlt
reaktivieren", den der Server zu Recht abweist - ein Toter kehrt nur durch
einen Administrator zurueck. Der Dialog dafuer war fertig gebaut und wurde
schlicht nie geoeffnet. Jetzt steht an einem toten CC "Zurueckholen", fuer
Editoren stattdessen der Hinweis, dass das ein Administrator entscheidet.
Der Abgleich eines einzelnen Spielers fragte nur dessen hinterlegte SteamID
ab. Guthaben, das unter einem frueheren Konto gekauft wurde, blieb damit
unsichtbar - obwohl das Konto hinterlegt war und der Sammellauf es beruecksichtigt
hat. Jetzt werden alle Kennungen des Spielers abgefragt.
Ein Beitritt zu einem Gruppen-CC ueber ein Redesign kostete nur das Guthaben.
Damit entstand aus einem Redesign ein zusaetzlicher CC, was die Regel gerade
nicht hergibt: ein Redesign ersetzt einen CC. Jetzt muss angegeben werden,
welcher eigene CC dafuer aufgegeben wird; ein aktiver wird dabei inaktiv
gesetzt, ein bereits inaktiver bleibt unveraendert. Ueber ein CC-Paket kommt
weiterhin ein Platz hinzu, ohne Vorgaenger. Welcher CC aufgegeben wurde, haengt
am Beitritt und bleibt nachvollziehbar.
Faelle, die sich beim Eintragen nicht klaeren lassen - ein Antrag ohne
auffindbares Paket, ein fehlender GExtension-Eintrag, widerspruechliche Angaben
- koennen als Spieler angelegt und dabei als Problem vorgemerkt werden, mit
Notiz. Auch nachtraeglich setzbar und wieder abraeumbar. Die Markierung ist
folgenlos: sie sperrt nichts und veraendert weder Guthaben noch CCs. Die
Uebersicht kennzeichnet betroffene Spieler und laesst sich darauf eingrenzen.
Nebenbei: die Spielerliste gab die Markierung nicht mit aus, aufgefallen beim
Test.
Threads ohne zuordenbaren Spieler wurden bisher verworfen. Von 502 Antraegen
im Forum kamen dadurch nur die wenigen an, deren Ersteller schon als Spieler
mit Forum-Namen erfasst war - der Rest war schlicht unsichtbar. Sie werden
jetzt erfasst und stehen unter "Ohne zugeordneten Spieler", durchsuchbar nach
Titel und Ersteller, aber ausserhalb der Arbeitsliste: ohne Spieler laesst
sich nichts buchen.
Wird spaeter ein Spieler mit passendem Forum-Namen angelegt, der Name
nachgetragen oder ein frueheres Konto ergaenzt, wandern seine wartenden
Antraege von selbst hinueber. Ein erneuter Abgleich ist dafuer nicht noetig,
und eine bereits getroffene Zuordnung bleibt unberuehrt.
Der Name eines CCs fuehrt auf der Spielerseite jetzt zum Forumsbeitrag, sofern
einer verknuepft ist.
Weitere Korrekturen am Abgleich:
- Wer sein Forumskonto geloescht hat, stand ohne Profil-Link in der Zeile und
hatte damit keinen Autor. Solche Antraege liessen sich niemandem zuordnen.
- Bei einer abgewiesenen Anfrage brach das ganze Board ab; die bis dahin
gelesenen Seiten gingen mit verloren. Jetzt wird die genannte Wartezeit
eingehalten, das Tempo fuer den Rest des Laufs gedrosselt und die Seite
erneut versucht. Was gelesen wurde, bleibt in jedem Fall erhalten.
- Derselbe Schutz im GExtension-Abgleich, der sonst den Spieler uebersprungen
haette.
- Der Board-Filter fragte nach einem Feld "board", das es nicht gibt.
Ein voller Lauf dauert rund eine halbe Minute und laenger, wenn das Forum
bremst. Er laeuft deshalb im Hintergrund weiter und meldet seinen Fortschritt,
statt an einer HTTP-Zeitgrenze zu sterben. Gelesen und geschrieben wird
gebuendelt statt Thread fuer Thread.
Der Forums-Abgleich las von 25 Archivseiten nur zwei. WoltLab verlinkt in der
Blätterleiste nur die Nachbarseiten und führt die Gesamtzahl in einem eigenen
Element; ausgewertet wurden aber die Links. Alles jenseits von Seite zwei war
damit unsichtbar - etwa ein Antrag auf Seite vier, der deshalb nie ankam.
Die Rollen verlaufen jetzt zwischen erfassen und gewähren statt zwischen
Alltag und Verwaltung: Editoren erfassen Käufe und führen Datei-Import,
GExtension- und Forums-Abgleich samt Entscheidung über Anträge durch. Kulanz
zu vergeben bleibt Administratoren, ebenso das Auflösen unklarer Pakete, weil
dabei Kulanz entstehen kann.
Dazu lassen sich frühere Steam- und Forumskonten am Spieler hinterlegen.
Abgleich und Import prüfen sie mit, sodass ein Kontowechsel die Zuordnung
nicht abreißen lässt. Steam-Kennungen werden dabei auf dieselbe Form gebracht
wie die Hauptangabe, und eine Kennung kann nicht zwei Spielern gehören.
Oberflaeche, Fehlermeldungen und Kommentare schrieben durchgehend ae, oe, ue
und ss. Dafuer gab es keinen Grund - die Anwendung ist deutschsprachig und
laeuft durchgehend in UTF-8.
Betroffen waren 55 Dateien, darunter alle sichtbaren Texte: Guthaben-Zaehler,
Import, Nutzerverwaltung, Passwortwechsel und die Zwei-Faktor-Einrichtung.
Der Name einer Migration bleibt im README-Beispiel bewusst bei ASCII, weil
daraus ein Verzeichnisname wird.
Die Profilseiten sind ohne Login abrufbar und betten die Kaeufe als JSON ins
HTML ein. Gelesen wird dieses JSON statt der gerenderten Tabelle: das ist
unempfindlich gegen Layout-Aenderungen und liefert zusaetzlich Kaufdatum,
Betrag und den Storno-Status. Ein Headless-Browser ist nicht noetig.
Der Abgleich bucht nichts von sich aus. Eindeutige Treffer landen als
regulaerer Import in der bestehenden Vorschau, die per package_bought_id
dedupliziert. Titel, die nach CC klingen, sich aber keiner Guthaben-Art
sicher zuordnen lassen, gehen in eine Handpruefung statt geraten zu werden -
sichtbar als Hinweis auf der Uebersicht und als Box beim Spieler.
Beachtet werden dabei: stornierte Kaeufe werden uebersprungen, der Web-
Bereich enthaelt nie CC-Pakete, und ein Redesign-Titel zaehlt als Redesign,
auch wenn Custom Character darin vorkommt. Letzteres war auch in den
Standard-Mappings des Datei-Imports falsch herum einsortiert.
Der Lauf geht bewusst nur ueber bereits erfasste Spieler und haelt eine
Sekunde Abstand zwischen den Anfragen, da die Seite fremde Infrastruktur ist.
Voraussetzung dafuer ist, dass SteamIDs auf eine Schreibweise gebracht
werden: die Legacy-Form, die Steam3-Form und die 64-Bit-Zahl bezeichnen
dieselbe Person, wurden bisher aber als verschiedene Spieler gefuehrt.
Gespeichert wird jetzt immer die 64-Bit-Form, Eingabe und Suche akzeptieren
alle drei.
Drei Befunde aus einer Durchsicht der gespeicherten personenbezogenen Daten:
Der Import legte bisher jede Spalte der hochgeladenen Datei dauerhaft ab,
auch Mailadressen oder Rechnungsdaten, die nie zugeordnet wurden. Nach dem
Buchen oder Verwerfen bleiben jetzt nur noch die gemappten Spalten stehen.
Ein fehlgeschlagener Login protokollierte den eingetippten Benutzernamen.
Wer sein Passwort ins Namensfeld tippt, hatte es damit im Klartext im
Audit-Log. Der Name wird nur noch gespeichert, wenn das Konto existiert.
Das Loeschen eines Spielers liess Spuren in den Import-Zeilen und in den
Details frueherer Audit-Eintraege zurueck. Beides wird jetzt mit abgeraeumt;
die Vorgaenge bleiben als Eintrag bestehen, nur ohne Inhalt.
Dazu eine Aufbewahrungsfrist fuer das Audit-Log (Standard 12 Monate, ueber
AUDIT_RETENTION_DAYS einstellbar). Die Guthaben-Historie ist davon nicht
betroffen - sie bleibt die Quelle der Wahrheit fuer bezahlte Ansprueche.
Die beiden zentralen Regeln stehen jeweils an genau einer Stelle:
Ein CC-Paket erzeugt immer CC +1 und REDESIGN_PAID +1. Die Zeilen dafuer baut
buildPackageRows, das sowohl die manuelle Eingabe als auch der Import nutzen -
so koennen beide Wege nicht auseinanderlaufen.
Ein CC kommt nur dann gratis zurueck, wenn er wegen Spieler-Inaktivitaet
entfernt wurde. Ein reworkter CC existiert im Original nicht mehr und kostet
deshalb ein Redesign- oder CC-Guthaben.
Ueberzogene Toepfe werden zugelassen statt blockiert; die Aktion meldet das
ueber ein overdrawn-Flag zurueck. Storniert wird per Gegenbuchung, nie durch
Loeschen. Der Import berechnet den Plan vorab und dedupliziert ueber die
Bestell-ID, sowohl gegen bereits gebuchte als auch innerhalb einer Datei.