Files
AfiS-Aktensystem/start.sh
T
Harlekin 55bcb0d95c Phase 5 abgeschlossen: Dateien mit vollständiger Prüfkette
Upload → quarantine/ → Typprüfung → ClamAV → Neukodierung → store/. Es gibt
keinen Pfad, auf dem eine Datei ungeprüft in store/ landet, und keinen
Schalter, der die Kette abschaltet.

Die Typprüfung liest Magic Bytes aus einer eigenen Signaturtabelle statt aus
file-type: bei einer Positivliste aus fünf Formaten hilft es nicht, hundert
erkennen zu können. Die Signatur muss an Position 0 stehen - ein Vorspann vor
%PDF- ist der klassische Weg, eine Datei für zwei Programme zugleich lesbar zu
machen. Wer trotzdem durchkommt, kommt als text/plain durch und wird unter der
Endung des erkannten Typs ausgeliefert, nicht unter der hochgeladenen.

Drei Ausgänge statt zwei: BLOCKED heisst "ist gefährlich", FAILED heisst
"wissen wir nicht". Nur FAILED lässt sich freigeben, und die Freigabe
wiederholt die Kette ohne den Scanner - Typprüfung und Neukodierung laufen
dabei mit. Ein fehlender clamd macht damit keine Datei sauber; ein Test hält
das fest.

Auslieferung nur über /api/files/[id], mit Sichtbarkeitsprüfung der
zugehörigen Akte, Protokoll ab Stufe 3 und den harten Kopfzeilen aus docs/07.
Vorschaubilder dürfen inline, weil sie serverseitig als WebP neu kodiert
wurden.

Das Lichtbild im Aktenblatt ist damit gefüllt: der Feldwert ist die Kennung
eines geprüften Anhangs, serverseitig zu einer Adresse aufgelöst.

/api/events liefert attachment.scanned über pg_notify - die Grundlage, auf der
Phase 6 den Aktenchat aufsetzt. Die Sichtbarkeit wird je Ereignis geprüft,
sonst verriete schon die Kennung die Existenz.

Nebenbei riss das Bündelbudget (121 kB gegen 120 erlaubte): lib/i18n/de.ts war
ein Objekt, und eine Client-Komponente zieht die ganze Datei mit. Die Texte
stehen jetzt in sechs Dateien nach Bereichen, de.ts setzt sie nur zusammen.
Grösste Route wieder bei 118 kB, und sie wächst nicht mehr mit jedem neuen
Bereich mit.

133 Tests im Web-Paket, 15 in der Datenbank, 28 e2e.
2026-09-02 20:27:22 +02:00

142 lines
4.9 KiB
Bash
Executable File

#!/usr/bin/env bash
#
# Startet die Anwendung für die lokale Entwicklung: Datenbank, Worker, Web.
#
# Das hier ist ausdrücklich **nicht** der Betrieb. Im Betrieb läuft alles als
# ein Dockge-Stack, siehe docs/11-betrieb.md. Dieses Skript ist für den Fall,
# dass der Stack gerade nicht läuft und man am Code arbeiten will.
#
# ./start.sh Datenbank, Worker und Web starten
# ./start.sh --ohne-worker nur Datenbank und Web (kein Discord nötig)
# ./start.sh --nur-db nur die Datenbank hochfahren
#
# Beenden mit Strg+C, das nimmt alle Kindprozesse mit.
set -euo pipefail
cd "$(dirname "$0")"
DB_CONTAINER="afis-dev-db"
DB_PORT="${AFIS_DB_PORT:-5434}"
DB_IMAGE="postgres:16-alpine"
MIT_WORKER=1
NUR_DB=0
for arg in "$@"; do
case "$arg" in
--ohne-worker) MIT_WORKER=0 ;;
--nur-db) NUR_DB=1 ;;
-h|--help) awk 'NR>1 && /^#/ { sub(/^# ?/, ""); print; next } NR>1 { exit }' "$0"; exit 0 ;;
*) echo "Unbekannte Option: $arg" >&2; exit 2 ;;
esac
done
info() { printf '\033[36m▸\033[0m %s\n' "$*"; }
warn() { printf '\033[33m!\033[0m %s\n' "$*"; }
fehler() { printf '\033[31m✗\033[0m %s\n' "$*" >&2; exit 1; }
# --- Node aus nvm holen, falls es nicht schon im PATH liegt -------------------
if ! command -v node >/dev/null 2>&1; then
if [ -s "$HOME/.nvm/nvm.sh" ]; then
# shellcheck disable=SC1091
. "$HOME/.nvm/nvm.sh" >/dev/null
nvm use --lts >/dev/null 2>&1 || nvm use node >/dev/null 2>&1 || true
fi
fi
command -v node >/dev/null 2>&1 || fehler "Node nicht gefunden. Node 22 installieren oder nvm laden."
if ! command -v pnpm >/dev/null 2>&1; then
corepack enable >/dev/null 2>&1 || true
fi
command -v pnpm >/dev/null 2>&1 || fehler "pnpm nicht gefunden. 'corepack enable' ausführen."
command -v docker >/dev/null 2>&1 || fehler "Docker nicht gefunden, die Datenbank läuft im Container."
[ -f .env ] || fehler ".env fehlt. Von .env.example abschreiben und die Discord-Werte eintragen."
# --- Datenbank ---------------------------------------------------------------
if [ -n "$(docker ps -q -f "name=^${DB_CONTAINER}$")" ]; then
info "Datenbank läuft bereits"
elif [ -n "$(docker ps -aq -f "name=^${DB_CONTAINER}$")" ]; then
info "Datenbank starten"
docker start "$DB_CONTAINER" >/dev/null
else
info "Datenbank anlegen (Port ${DB_PORT})"
docker run -d --name "$DB_CONTAINER" \
-e POSTGRES_DB=afis -e POSTGRES_USER=afis -e POSTGRES_PASSWORD=afis \
-p "${DB_PORT}:5432" "$DB_IMAGE" >/dev/null \
|| fehler "Container nicht gestartet. Läuft schon etwas auf Port ${DB_PORT}?"
fi
printf ' warte auf Postgres'
for _ in $(seq 1 60); do
if docker exec "$DB_CONTAINER" pg_isready -U afis -d afis >/dev/null 2>&1; then
printf ' bereit\n'
break
fi
printf '.'
sleep 1
done
docker exec "$DB_CONTAINER" pg_isready -U afis -d afis >/dev/null 2>&1 \
|| fehler "Postgres antwortet nicht."
# --- Schema und Grundzustand -------------------------------------------------
info "Prisma-Client erzeugen"
pnpm --filter @afis/db run build >/dev/null
info "Migrationen anwenden"
pnpm db:deploy >/dev/null
info "Grundzustand einspielen"
pnpm db:seed >/dev/null
# --- Dateiablage -------------------------------------------------------------
# Im Stack ist das ein Volume, hier ein Verzeichnis. Ohne es scheitert der
# erste Upload mit einem Fehler, der nichts erklärt.
FILES_DIR_LOKAL="$(grep -E '^FILES_DIR=' .env 2>/dev/null | cut -d= -f2- || true)"
FILES_DIR_LOKAL="${FILES_DIR_LOKAL:-/tmp/afis-files}"
mkdir -p "${FILES_DIR_LOKAL}/quarantine" "${FILES_DIR_LOKAL}/store"
info "Dateiablage unter ${FILES_DIR_LOKAL}"
# Die Prüfkette braucht beides. Fehlt eines, bleiben die betroffenen Uploads in
# der Quarantäne — sie gehen nicht ungeprüft durch. Siehe docs/07.
CLAMAV_SOCKET_LOKAL="$(grep -E '^CLAMAV_SOCKET=' .env 2>/dev/null | cut -d= -f2- || true)"
[ -S "${CLAMAV_SOCKET_LOKAL:-/var/run/clamav/clamd.sock}" ] \
|| warn "Kein clamd erreichbar: Uploads landen auf 'Prüfung unvollständig' und brauchen die Freigabe von Hand"
command -v qpdf >/dev/null \
|| warn "qpdf fehlt: PDF-Uploads landen auf 'Prüfung unvollständig' (im Container ist es enthalten)"
if [ "$NUR_DB" = "1" ]; then
info "Datenbank läuft auf localhost:${DB_PORT}. Beenden mit: docker stop ${DB_CONTAINER}"
exit 0
fi
# --- Kindprozesse ------------------------------------------------------------
PIDS=()
aufraeumen() {
echo
info "Beenden"
for pid in "${PIDS[@]:-}"; do
kill "$pid" 2>/dev/null || true
done
wait 2>/dev/null || true
info "Die Datenbank läuft weiter. Anhalten mit: docker stop ${DB_CONTAINER}"
}
trap aufraeumen INT TERM EXIT
if [ "$MIT_WORKER" = "1" ]; then
info "Worker starten (Discord-Rollenabgleich)"
pnpm worker:dev 2>&1 | sed 's/^/[worker] /' &
PIDS+=($!)
fi
info "Web starten"
pnpm dev 2>&1 | sed 's/^/[web] /' &
PIDS+=($!)
echo
info "Anwendung unter http://localhost:3000"
[ "$MIT_WORKER" = "1" ] || warn "Ohne Worker: Rollen werden nicht abgeglichen, /api/health meldet das Gateway als gestört"
echo
wait