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Abteilungen als Ebene über der Personalakte
Punkt 3 der Wünsche. Die Abteilung stand als Freitext in der Personalakte. Damit liess sich nichts fragen: „SHD", „Shd" und „Sicherheitsdienst" waren drei Abteilungen. Sie ist jetzt ein eigenes Modell, im Adminbereich verwaltbar, und die drei vorhandenen Freitexte sind in der Migration zu Abteilungen geworden. **Eine Fallakte trägt keine Abteilung.** Sie gehört zu einer, wenn eine beteiligte Person ihr angehört — abgeleitet über CaseParticipant und die Personalakte. Eine eingetragene Zuordnung wäre nach zwei Wochen falsch: Leute wechseln, Beteiligte kommen dazu, und niemand pflegt das nach. Dasselbe gilt für die Dokumente: ein Dokument unmittelbar an der Abteilung wäre halb verdrahtet, weil die Vorlagen über TemplateUse nur Fall- und Personalakte kennen. Die Abteilungsseite zeigt Mitglieder, abgeleitete Fälle und Dokumente, Vermerke, Chat und ein Kreisdiagramm der Fallarten; die Übersicht eines über alle Abteilungen. Das Diagramm ist serverseitig gerendertes SVG — eine Bibliothek wäre das Teuerste auf der Seite gewesen. Die Segmente sind Abstufungen von --steel und nicht die Stufenfarben: ein Tortenstück in Oxidrot würde als „streng geheim" gelesen. Die Zusammenfassung ist die gefährliche Stelle. Eine Abteilungsseite fasst zusammen, was einzeln längst geschützt ist, und eine Zusammenfassung, die nicht filtert, verrät mehr als jede Einzelansicht. Deshalb läuft hier jede Liste und jede Zahl durch dieselben Fragmente wie überall; ein Test prüft, dass die Summe der Diagrammanteile mit der Länge der Liste übereinstimmt. Wo jemand Personalakten gar nicht sehen darf, steht null und keine Null. Vermerke erben Regel 2 unverändert: kein DELETE, Version bei jeder Änderung, Grabstein bei jeder Zurücknahme, als Regel und Trigger in der Datenbank. Ohne Korrekturkette, Anhänge und Karenzzeit — was Beweiswert hat, gehört in eine Fallakte. Nebenbei: das Zugriffsprotokoll hängt jetzt am dafür vorgesehenen Recht audit.read statt an admin. |
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Protokoll im Adminbereich, ein Knopf für das ganze Blatt
Die restlichen zwei Änderungswünsche. **Protokoll.** „Wer was wo macht" stand seit dem ersten Tag in AuditLog — harte Regel 3 sorgt dafür. Was fehlte, war die Ansicht darauf. /admin/protokoll ist genau das und keine zweite Aufzeichnung: filterbar nach Person, Aktion, Art und Zeitraum, rückwärts blätternd. Nur für die Leitung. Eine Zeile nennt Aktenzeichen und Namen, und schon die Existenz einer Zeile verrät, dass es einen Vorgang gibt; ein gefiltertes Protokoll für alle wäre ein Weg, die Sichtbarkeitsregeln von hinten aufzurollen. Aus demselben Grund werden Kennungen ohne Sichtbarkeitsfilter zu Aktenzeichen aufgelöst — ein Protokoll aus UUIDs liest niemand, und eines, das niemand liest, ist keine Kontrolle. **Speichern.** Jedes Feld trug seinen eigenen Knopf: ein Arbeitsvertrag mit zwölf Feldern hiess zwölfmal speichern. Der Knopf steht jetzt am Blatt. Geschrieben wird trotzdem je Feld und nicht als Transaktion, und das folgt aus dem Datenmodell: Abschnitte sind einzeln versioniert, weil mehrere Leute gleichzeitig an einer Akte arbeiten. Als Transaktion blockierte ein einziges zwischenzeitlich geändertes Feld das ganze Blatt — elf gute Änderungen verloren, weil jemand das zwölfte angefasst hat. So geht durch, was durchgeht, und die Rückmeldung sagt, was offen blieb und wo. Lichtbilder bleiben ausgenommen: ein Upload mit Prüfkette ist keine Feldänderung. lib/audit.ts liegt jetzt als lib/audit/write.ts neben lib/audit/query.ts. |
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Runde Bedienelemente, Admin zusammengelegt, Kanäle entfallen
Vier der acht Änderungswünsche. **Knöpfe.** Rund vierzig der siebzig Knöpfe waren blosser Text in Akzentfarbe, von einem Link nicht zu unterscheiden. Jeder trägt jetzt Rahmen und Grundfläche, über die Klasse .btn an einer Stelle definiert statt siebzigmal als Klassenkette. Beim Drücken zieht der Knopf sich zusammen und bekommt einen inneren Ring — er wirkt kurz dicker, ohne dass die Rahmenbreite sich ändert und das Umfeld springt; die Rückmeldung setzt ohne Verzögerung ein und klingt langsam ab, sonst bliebe ein kurzer Klick unsichtbar. Dazu die neue Regel: Flächen bleiben eckig, alles Bedienbare ist rund. Damit ist die Rundung eine Auskunft und keine Verzierung. **Verwaltung.** Rollen, Vorlagen und Änderungsrichtlinie waren drei Einträge in der Kopfzeile für etwas, das man selten und dann zusammenhängend braucht. Jetzt ein Eintrag /admin mit Reiterleiste, dazu eine gemeinsame Tabs-Komponente, die auch der Fallakte zeigt, welcher Reiter offen ist. **Kanäle.** Ersatzlos entfernt, mitsamt Tabelle. Der Chat gehört dorthin, wo der Vorgang steht; ein eigener Reiter mit freien Räumen war der Rückweg nach Discord. Die Personalakte hat jetzt denselben Chat wie die Fallakte — ohne „als Vermerk übernehmen", denn dafür braucht es einen Verlauf, und Meldungen gehen nur an Erwähnte, nie in den allgemeinen Kanal: dass es zu jemandem eine Personalakte gibt, ist selbst eine Auskunft. Ein CHECK erzwingt jetzt, dass eine Nachricht zu genau einem Ort gehört. **Kopfzeile.** Suchbalken statt Suchlink, als gewöhnliches Formular ohne ein Byte im Bündel. Thema, Benachrichtigungen und Abmelden sitzen hinter dem Profilbild, das von Discord kommt; wer keins hat, bekommt seine Initialen. Nebenbei: Aktenzeichen in Tests waren nur auf vier Stellen eindeutig und kollidierten zwischen Läufen, weil Akten nicht löschbar sind. |
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Phase 9 abgeschlossen: Übersicht, Beobachtungsliste, helles Thema, Messung
Die Übersicht beantwortet vier Fragen, die man morgens hat: woran arbeite ich,
was ist fällig, wo hat jemand geschrieben, was hat sich getan. Jede Liste
läuft durch visibleCaseWhere — das ist der Ort, an dem eine unachtsame
Abfrage am ehesten eine Akte verrät. Ein Test prüft jede einzeln gegen eine zu
hoch eingestufte Akte. Der bisherige Inhalt ("Dein Zugang") steht jetzt unter
/zugang.
Beobachten ist eine Merkliste, kein Recht: nur was sichtbar ist, lässt sich
merken, und steigt eine Akte später über die eigene Stufe, verschwindet sie
aus der Liste, ohne dass jemand aufräumt.
Das helle Thema tauscht nur die semantische Ebene; die Grundpalette bleibt.
Die Klassifizierungsfarben sind für hellen Grund eine Spur dunkler, im Farbton
aber dieselben — eine Stufe muss in beiden Themen wiedererkennbar sein. Drei
Zustände, "wie das System" ist der Auslieferungszustand, und ein Skript im
Kopf setzt die Wahl, bevor das erste Mal gemalt wird.
Die Messung misst nicht den Nutzer. web-vitals schickt Zahlen und das
Routenmuster, keine Kennung und keinen konkreten Pfad: wer wann welche Akte
geöffnet hat, steht im Zugriffsprotokoll, und eine zweite Spur daneben wäre
eine Überwachungsfunktion ohne Auftrag. Ausgewertet wird Median und 75.
Perzentil, nicht der Mittelwert.
Mobil: die breiten Tabellen scrollen in sich, statt die Seite breiter zu
machen. Ein e2e-Test hält fest, dass keine Seite waagerecht überläuft.
scripts/restore-test.sh spielt eine Sicherung in eine Wegwerf-Datenbank und
prüft ausdrücklich, dass Regeln und Trigger mitkommen: eine Wiederherstellung
ohne entry_no_delete wäre eine Datenbank ohne die Zusicherung, um derentwillen
das System gebaut wird. Einmal durchgespielt, alles angekommen.
186 Tests im Web-Paket, 17 in der Datenbank, 7 im Worker, 54 e2e.
Grösste Route 116,2 von 120 kB.
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Phase 5 abgeschlossen: Dateien mit vollständiger Prüfkette
Upload → quarantine/ → Typprüfung → ClamAV → Neukodierung → store/. Es gibt keinen Pfad, auf dem eine Datei ungeprüft in store/ landet, und keinen Schalter, der die Kette abschaltet. Die Typprüfung liest Magic Bytes aus einer eigenen Signaturtabelle statt aus file-type: bei einer Positivliste aus fünf Formaten hilft es nicht, hundert erkennen zu können. Die Signatur muss an Position 0 stehen — ein Vorspann vor %PDF- ist der klassische Weg, eine Datei für zwei Programme zugleich lesbar zu machen. Wer trotzdem durchkommt, kommt als text/plain durch und wird unter der Endung des erkannten Typs ausgeliefert, nicht unter der hochgeladenen. Drei Ausgänge statt zwei: BLOCKED heisst "ist gefährlich", FAILED heisst "wissen wir nicht". Nur FAILED lässt sich freigeben, und die Freigabe wiederholt die Kette ohne den Scanner — Typprüfung und Neukodierung laufen dabei mit. Ein fehlender clamd macht damit keine Datei sauber; ein Test hält das fest. Auslieferung nur über /api/files/[id], mit Sichtbarkeitsprüfung der zugehörigen Akte, Protokoll ab Stufe 3 und den harten Kopfzeilen aus docs/07. Vorschaubilder dürfen inline, weil sie serverseitig als WebP neu kodiert wurden. Das Lichtbild im Aktenblatt ist damit gefüllt: der Feldwert ist die Kennung eines geprüften Anhangs, serverseitig zu einer Adresse aufgelöst. /api/events liefert attachment.scanned über pg_notify — die Grundlage, auf der Phase 6 den Aktenchat aufsetzt. Die Sichtbarkeit wird je Ereignis geprüft, sonst verriete schon die Kennung die Existenz. Nebenbei riss das Bündelbudget (121 kB gegen 120 erlaubte): lib/i18n/de.ts war ein Objekt, und eine Client-Komponente zieht die ganze Datei mit. Die Texte stehen jetzt in sechs Dateien nach Bereichen, de.ts setzt sie nur zusammen. Grösste Route wieder bei 118 kB, und sie wächst nicht mehr mit jedem neuen Bereich mit. 133 Tests im Web-Paket, 15 in der Datenbank, 28 e2e. |