Commit Graph
7 Commits
Author SHA1 Message Date
Harlekin e050ab7c41 Vorlagen-JSON abweisen statt still verwerfen, Platzhalter ohne Prototypkette
Durchgesehen, was mit Text passiert, der nicht als Text ankommt. Die Grundlage
war schon in Ordnung: genau ein dangerouslySetInnerHTML mit einer Konstanten,
kein eval, kein $queryRawUnsafe, keine Weiterleitung aus einem Adressparameter,
Dateien mit nosniff und sandbox-CSP als Anhang statt inline.

Drei Ränder waren offen.

**Vorlagen.** Das zod-Schema hatte einen festen Satz Feldarten und speicherte
das Geprüfte, verwarf unbekannte Schlüssel aber stillschweigend. Mit
strictObject fällt ein `typ` statt `type` auf, statt eine Vorlage zu
hinterlassen, die nicht tut, was dasteht.

**Platzhalter lasen über die Prototypkette.** Beim Durchprobieren gefunden:
`constructor` ist ein gültiger Feldschlüssel, die Schlüsselregel erlaubt
Kleinbuchstaben. Ein Baustein mit {{constructor}} bekam den Quelltext der
geerbten Funktion in den Text geschrieben — kein ausgeführter Code, aber
Innenleben in einem Dokument, das weitergereicht wird. Jetzt Object.hasOwn.

**Farbmarken aus der Datenbank** landen als Name einer CSS-Variablen in einem
style-Attribut. Heute setzt das nur der Seed, und eine zweite Deklaration liesse
sich darüber ohnehin nicht einschleusen — aber der Kommentar sagt „im
Adminbereich pflegbar", und was aus der Datenbank in ein Stilattribut geht,
wird geprüft.

Dreizehn Prüfungen, die es mit echten Versuchen probieren. Bösartiger Text
bleibt dabei ausdrücklich erlaubt: eine Feldbeschriftung darf
<script>alert(1)</script> heissen und sieht dann genau so aus. Verboten ist,
dass daraus ein Element wird.

Nebenbei: eine Vorlagenänderung stand im Zugriffsprotokoll als roles.update.
2026-09-03 23:52:53 +02:00
Harlekin 7383d00a73 Ladegrenzen für jede Route, Turbopack im Entwicklungsserver
Gemessen statt vermutet: die Datenschicht war nie das Problem. resolvePermissions
unter 1 ms, loadDashboard 11 ms, searchCases 5 ms, die Abteilungsabfragen 3–4 ms.

Die Sekunden kamen aus zwei Ecken.

**Fehlende Ladegrenzen.** Den meisten Routen fehlte loading.tsx — unter anderem
der Übersicht, der Suche und dem gesamten Adminbereich. Ohne diese Datei hat
der Router keine Grenze, wartet stumm auf die fertige Serverantwort, und bis
dahin steht die alte Seite: man klickt, und scheinbar passiert nichts. Neunzehn
Skelette nachgetragen, jede Route hat jetzt eine.

Dazu quittiert der geklickte Link den Klick selbst, mit einem ruhig
pulsierenden Punkt statt eines Kreisels. Regel 5 verbietet den
Blockade-Spinner, der Inhalt ersetzt; eine Quittung im Link ersetzt nichts, und
die eigentliche Antwort auf das Warten bleibt das Skelett.

**Webpack.** Der Entwicklungsserver übersetzte jede Route beim ersten Aufruf
neu: 8 s für die Übersicht, 2,8 s für die Fallliste. Mit Turbopack sind es
0,43 s beim ersten Aufruf und 0,1 s danach. Nur pnpm dev, der Produktionsbau
bleibt unverändert. Gegengeprüft, dass die Anmeldeseite mit CSS und ohne
Fehler im Log rendert.

Nebenbei die eine Abfrage, die schlecht skalierte: die Übersicht zählte
ungelesene Nachrichten mit einer Abfrage je Ort — bei hundert Akten hundert
Hin- und Rückwege. Jetzt ein einziges groupBy mit der Lesemarke im ODER-Zweig
des jeweiligen Ortes. Ein Test prüft, was dabei leicht verrutscht: die Marke
gilt je Ort, und eigene Nachrichten zählen nie mit.
2026-09-03 22:21:43 +02:00
Harlekin fd3fa3aa34 Protokoll im Adminbereich, ein Knopf für das ganze Blatt
Die restlichen zwei Änderungswünsche.

**Protokoll.** „Wer was wo macht" stand seit dem ersten Tag in AuditLog —
harte Regel 3 sorgt dafür. Was fehlte, war die Ansicht darauf. /admin/protokoll
ist genau das und keine zweite Aufzeichnung: filterbar nach Person, Aktion,
Art und Zeitraum, rückwärts blätternd.

Nur für die Leitung. Eine Zeile nennt Aktenzeichen und Namen, und schon die
Existenz einer Zeile verrät, dass es einen Vorgang gibt; ein gefiltertes
Protokoll für alle wäre ein Weg, die Sichtbarkeitsregeln von hinten
aufzurollen. Aus demselben Grund werden Kennungen ohne Sichtbarkeitsfilter zu
Aktenzeichen aufgelöst — ein Protokoll aus UUIDs liest niemand, und eines, das
niemand liest, ist keine Kontrolle.

**Speichern.** Jedes Feld trug seinen eigenen Knopf: ein Arbeitsvertrag mit
zwölf Feldern hiess zwölfmal speichern. Der Knopf steht jetzt am Blatt.

Geschrieben wird trotzdem je Feld und nicht als Transaktion, und das folgt aus
dem Datenmodell: Abschnitte sind einzeln versioniert, weil mehrere Leute
gleichzeitig an einer Akte arbeiten. Als Transaktion blockierte ein einziges
zwischenzeitlich geändertes Feld das ganze Blatt — elf gute Änderungen verloren,
weil jemand das zwölfte angefasst hat. So geht durch, was durchgeht, und die
Rückmeldung sagt, was offen blieb und wo. Lichtbilder bleiben ausgenommen: ein
Upload mit Prüfkette ist keine Feldänderung.

lib/audit.ts liegt jetzt als lib/audit/write.ts neben lib/audit/query.ts.
2026-09-03 15:16:10 +02:00
Harlekin 54176f17ba Runde Bedienelemente, Admin zusammengelegt, Kanäle entfallen
Vier der acht Änderungswünsche.

**Knöpfe.** Rund vierzig der siebzig Knöpfe waren blosser Text in Akzentfarbe,
von einem Link nicht zu unterscheiden. Jeder trägt jetzt Rahmen und
Grundfläche, über die Klasse .btn an einer Stelle definiert statt siebzigmal
als Klassenkette. Beim Drücken zieht der Knopf sich zusammen und bekommt einen
inneren Ring — er wirkt kurz dicker, ohne dass die Rahmenbreite sich ändert und
das Umfeld springt; die Rückmeldung setzt ohne Verzögerung ein und klingt
langsam ab, sonst bliebe ein kurzer Klick unsichtbar.

Dazu die neue Regel: Flächen bleiben eckig, alles Bedienbare ist rund. Damit
ist die Rundung eine Auskunft und keine Verzierung.

**Verwaltung.** Rollen, Vorlagen und Änderungsrichtlinie waren drei Einträge in
der Kopfzeile für etwas, das man selten und dann zusammenhängend braucht. Jetzt
ein Eintrag /admin mit Reiterleiste, dazu eine gemeinsame Tabs-Komponente, die
auch der Fallakte zeigt, welcher Reiter offen ist.

**Kanäle.** Ersatzlos entfernt, mitsamt Tabelle. Der Chat gehört dorthin, wo
der Vorgang steht; ein eigener Reiter mit freien Räumen war der Rückweg nach
Discord. Die Personalakte hat jetzt denselben Chat wie die Fallakte — ohne
„als Vermerk übernehmen", denn dafür braucht es einen Verlauf, und Meldungen
gehen nur an Erwähnte, nie in den allgemeinen Kanal: dass es zu jemandem eine
Personalakte gibt, ist selbst eine Auskunft. Ein CHECK erzwingt jetzt, dass
eine Nachricht zu genau einem Ort gehört.

**Kopfzeile.** Suchbalken statt Suchlink, als gewöhnliches Formular ohne ein
Byte im Bündel. Thema, Benachrichtigungen und Abmelden sitzen hinter dem
Profilbild, das von Discord kommt; wer keins hat, bekommt seine Initialen.

Nebenbei: Aktenzeichen in Tests waren nur auf vier Stellen eindeutig und
kollidierten zwischen Läufen, weil Akten nicht löschbar sind.
2026-09-03 15:07:43 +02:00
Harlekin 10eeea4897 Phase 5 abgeschlossen: Dateien mit vollständiger Prüfkette
Upload → quarantine/ → Typprüfung → ClamAV → Neukodierung → store/. Es gibt
keinen Pfad, auf dem eine Datei ungeprüft in store/ landet, und keinen
Schalter, der die Kette abschaltet.

Die Typprüfung liest Magic Bytes aus einer eigenen Signaturtabelle statt aus
file-type: bei einer Positivliste aus fünf Formaten hilft es nicht, hundert
erkennen zu können. Die Signatur muss an Position 0 stehen — ein Vorspann vor
%PDF- ist der klassische Weg, eine Datei für zwei Programme zugleich lesbar zu
machen. Wer trotzdem durchkommt, kommt als text/plain durch und wird unter der
Endung des erkannten Typs ausgeliefert, nicht unter der hochgeladenen.

Drei Ausgänge statt zwei: BLOCKED heisst "ist gefährlich", FAILED heisst
"wissen wir nicht". Nur FAILED lässt sich freigeben, und die Freigabe
wiederholt die Kette ohne den Scanner — Typprüfung und Neukodierung laufen
dabei mit. Ein fehlender clamd macht damit keine Datei sauber; ein Test hält
das fest.

Auslieferung nur über /api/files/[id], mit Sichtbarkeitsprüfung der
zugehörigen Akte, Protokoll ab Stufe 3 und den harten Kopfzeilen aus docs/07.
Vorschaubilder dürfen inline, weil sie serverseitig als WebP neu kodiert
wurden.

Das Lichtbild im Aktenblatt ist damit gefüllt: der Feldwert ist die Kennung
eines geprüften Anhangs, serverseitig zu einer Adresse aufgelöst.

/api/events liefert attachment.scanned über pg_notify — die Grundlage, auf der
Phase 6 den Aktenchat aufsetzt. Die Sichtbarkeit wird je Ereignis geprüft,
sonst verriete schon die Kennung die Existenz.

Nebenbei riss das Bündelbudget (121 kB gegen 120 erlaubte): lib/i18n/de.ts war
ein Objekt, und eine Client-Komponente zieht die ganze Datei mit. Die Texte
stehen jetzt in sechs Dateien nach Bereichen, de.ts setzt sie nur zusammen.
Grösste Route wieder bei 118 kB, und sie wächst nicht mehr mit jedem neuen
Bereich mit.

133 Tests im Web-Paket, 15 in der Datenbank, 28 e2e.
2026-09-02 20:27:22 +02:00
Harlekin db438ac57e Phase 4 abgeschlossen: Personalakten, Dokumente, Beteiligte, Verknüpfungen
Die Dokumentebene aus docs/13 ist gebaut, additiv: Document, DocumentSection
und DocumentSectionVersion neben Case, CaseSection und CaseEntry. Ein Dokument
hängt an einer Fallakte, an einer Personalakte oder an nichts, höchstens an
einem — gesichert durch eine CHECK-Bedingung. Es gibt kein DELETE; eine
Zurücknahme lässt einen Grabstein stehen, der auch für den Admin zu ist.

Eine neue Dokumentart ist damit ein Datensatz, kein Deployment. Im Seed stehen
vier: vermerk, vorfallsbericht, sonderarbeitsvertrag (mehrseitiger Vertragstext
mit Platzhaltern und Unterschriftenzeilen) und bussgeld.

Zwei Umbenennungen, beide von Hand migriert, damit die vorhandenen Zeilen und
Zählerstände stehen bleiben:
- CaseTemplate -> DocumentTemplate, plus uses[] und layout
- CaseCounter -> NumberSeries, ein Nummernkreis je Präfix für Aktenzeichen
  und Dokumentnummern

Die Regeln für Abschnitte stehen jetzt einmal in lib/sections/render.ts und
gelten für Fallakten und Dokumente gleichermaßen. Die Frage aus docs/13, ob
CaseSection langfristig in die Dokumentebene wandert, ist damit verneint und
begründet.

Rückverweise auf der Personalakte laufen durch visibleCaseWhere, die Zahl
daneben entsteht aus dem gefilterten Ergebnis. Auch die Rollengruppe
verschwindet mit, sonst verriete "Betroffener" ohne Eintrag die Ermittlung.
Die eigene Personalakte ist keine Ausnahme von der Freigabestufe.

Vier neue Rechte: document.create, .edit, .finalize, .retract. Das letzte
steht bei den zurückgehaltenen, es greift in Geschriebenes ein.

91 Tests im Web-Paket, 15 in der Datenbank, 28 e2e. Größte Route 118 kB
gegen das Budget von 120 kB — die Luft wird knapp.
2026-09-02 14:15:16 +02:00
Harlekin 399988596f Phase 3 abgeschlossen: Vorlagen, Abschnitte, Schwärzung, Diff
Eine Vorlage ist eine geordnete Liste von Bausteinen: Eingabefelder und feste
Textbausteine mit Platzhaltern. Damit trägt dieselbe Struktur den
Vorfallsbericht und den Sonderarbeitsvertrag. Die Startvorlagen bilden jetzt
den echten Bericht der Abteilung ab, samt Berichtsart, Gefahreneinschätzung
und Foundation-Freigabe — letztere als gewöhnliches Feld ohne Wirkung auf den
Zugriff.

Abschnitte werden gerendert und bearbeitet, Entwürfe alle zwei Sekunden lokal
gesichert. Gespeichert wird auf Knopfdruck: ein Abschnitt ist der Sachstand
der Akte, kein Chatbeitrag. Die geladene Version geht mit; weicht sie ab, gibt
es kein stilles Überschreiben, sondern beide Fassungen nebeneinander mit
"Meine übernehmen" und "Fremde übernehmen".

Felder über der Stufe des Lesers werden serverseitig durch einen Platzhalter
ersetzt, Schwärzungen im Fliesstext kommen als Segmente. Beides so, dass der
echte Wert den Server nicht verlässt — nicht als Ausblenden im Client.

Der Wortdiff ist selbst geschrieben statt eingekauft: ein Dutzend Zeilen gegen
30 kB im Bündel für etwas, das nur serverseitig läuft.

Beim Bauen des Vorlagen-Editors riss das Bündel-Budget auf 127,9 kB, weil zod
über das Vorlagenmodul in den Client geriet. Typen und Validierung sind jetzt
getrennt: fields.ts ohne zod für Client und Server, schema.ts nur
serverseitig. Wieder bei 111,9 kB von 120.

85 Tests, 22 E2E.
2026-09-02 12:52:53 +02:00