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Harlekin a278c44e78 Personalakte als Aktenblatt, Status als Etiketten, Verknüpfen von beiden Seiten
Das Formular der Personalabteilung ist übernommen, nicht durch eine
Bildschirmansicht ersetzt: schwarzer Rahmen, Kopf mit Kennung und
Klassifizierungsbalken, Raster aus fünf Spalten, Unterschriftenzeilen,
Fußzeile. Es steht bewusst außerhalb des Design-Systems — es wird gedruckt und
muss auf Papier aussehen wie das Blatt daneben.

Datengetrieben bleibt es trotzdem. Kein Feld steht im Programm: sheetTitle und
sheetSubtitle an der Vorlage, span für die Zellbreite, rows für das Lichtbild,
dateKey für das Datum unter einer Unterschrift, slot für den
Klassifizierungsbalken. Eine weitere Dokumentart mit layout = DOSSIER braucht
keine Zeile Code.

Der Balken zeigt die Foundation-Stufe aus der neuen Tabelle
FoundationClearance. Sie ist Inhalt, kein Zugriff — was jemand sehen darf,
entscheidet weiterhin allein die interne Stufe. Ohne Auswahl bleibt der Balken
neutral, statt eine Einstufung zu behaupten.

Die Dienstnummer ist entfallen, es gibt sie nicht. Der Status ist zu mehreren
Etiketten geworden: "Gekündigt" und "Verhaftet" schließen einander nicht aus.
Unbekannte Schlüssel werden verworfen und die Reihenfolge kommt aus der
Konfiguration, nicht aus der Eingabe.

PersonnelAssignment hängt AfiS-Mitglieder an eine Person — Aktenführung,
Ermittler, Ansprechpartner — und ist zugleich der ausnahmsweise Zugang, wie
CaseParticipant bei der Fallakte. Betroffen zu sein gibt weiterhin keinen
Zugang: das ist eine Eigenschaft der Person, die Zuordnung eine Entscheidung
der Abteilung.

Fall und Person lassen sich von beiden Seiten verknüpfen und schon beim
Anlegen einer Fallakte. Alle drei Wege laufen in addParticipant zusammen.

Noch offen: das Lichtbild. Feldtyp und Platz stehen, hochladen kommt mit der
Prüfkette in Phase 5 — ein Bild als Data-URL im Abschnittswert verstiesse
gegen harte Regel 4.

102 Tests im Web-Paket, davon sechs auf dem gerenderten Blatt selbst.
2026-09-02 19:56:28 +02:00
Harlekin db438ac57e Phase 4 abgeschlossen: Personalakten, Dokumente, Beteiligte, Verknüpfungen
Die Dokumentebene aus docs/13 ist gebaut, additiv: Document, DocumentSection
und DocumentSectionVersion neben Case, CaseSection und CaseEntry. Ein Dokument
hängt an einer Fallakte, an einer Personalakte oder an nichts, höchstens an
einem — gesichert durch eine CHECK-Bedingung. Es gibt kein DELETE; eine
Zurücknahme lässt einen Grabstein stehen, der auch für den Admin zu ist.

Eine neue Dokumentart ist damit ein Datensatz, kein Deployment. Im Seed stehen
vier: vermerk, vorfallsbericht, sonderarbeitsvertrag (mehrseitiger Vertragstext
mit Platzhaltern und Unterschriftenzeilen) und bussgeld.

Zwei Umbenennungen, beide von Hand migriert, damit die vorhandenen Zeilen und
Zählerstände stehen bleiben:
- CaseTemplate -> DocumentTemplate, plus uses[] und layout
- CaseCounter -> NumberSeries, ein Nummernkreis je Präfix für Aktenzeichen
  und Dokumentnummern

Die Regeln für Abschnitte stehen jetzt einmal in lib/sections/render.ts und
gelten für Fallakten und Dokumente gleichermaßen. Die Frage aus docs/13, ob
CaseSection langfristig in die Dokumentebene wandert, ist damit verneint und
begründet.

Rückverweise auf der Personalakte laufen durch visibleCaseWhere, die Zahl
daneben entsteht aus dem gefilterten Ergebnis. Auch die Rollengruppe
verschwindet mit, sonst verriete "Betroffener" ohne Eintrag die Ermittlung.
Die eigene Personalakte ist keine Ausnahme von der Freigabestufe.

Vier neue Rechte: document.create, .edit, .finalize, .retract. Das letzte
steht bei den zurückgehaltenen, es greift in Geschriebenes ein.

91 Tests im Web-Paket, 15 in der Datenbank, 28 e2e. Größte Route 118 kB
gegen das Budget von 120 kB — die Luft wird knapp.
2026-09-02 14:15:16 +02:00
Harlekin ac4aae294c Geprüft: das Modell trägt Fallarten, aber keine Dokumentarten
Vor Phase 3 geprüft, ob neue Dokumentarten ohne Code auskommen. Ergebnis:
für Fallarten ja, für alles andere nein.

CaseSection hängt fest an caseId. Ein Bußgeld ist keine Ermittlung, ein
Sonderarbeitsvertrag erst recht nicht. PersonnelFile.fields ist ein nacktes
JSON-Feld ohne Vorlage: ein Vertrag dort hätte keine Versionierung, keinen
Diff, keine Begründungspflicht, kein minClearance je Feld und keinen Eintrag
im Zugriffsprotokoll — genau die Eigenschaften, wegen derer das System gebaut
wird. Und würde man solche Dokumente behelfsweise als Case führen, stünden sie
in Fallliste, Fallzählung und Suche nach Ermittlungen.

Dazu ein zweiter Befund aus den beiden Beispieldokumenten: sie sind
grundverschieden gebaut. Der Vorfallsbericht ist ein Formular und wird von den
vorhandenen Feldtypen vollständig abgedeckt. Der Sonderarbeitsvertrag ist
fester Vertragstext mit Platzhaltern, Paragraphen und Unterschriftenzeilen —
dafür reicht eine Feldliste nicht.

Empfehlung in docs/13: eine gemeinsame Dokumentebene, additiv, mit denselben
Zusicherungen wie CaseSection. Case, CaseSection und CaseEntry bleiben
unangetastet.

Nichts davon gebaut. Die Entscheidung steht als erster Punkt in Phase 3.
2026-09-01 23:24:59 +02:00
Harlekin cb66839a05 Phase 1: Anmeldung, Rechte und Rollenverwaltung
Auth.js übernimmt nur den OAuth-Ablauf mit state und PKCE, Scope identify. Das
Zugangstoken des Nutzers wird danach verworfen: die Rollen holt der Bot mit
seinem eigenen Token. Die Sitzung steht in der Datenbank, im Cookie liegt nur
userId und sessionId. Ohne die Zeile in Session ist das Cookie wertlos, und nur
so lässt sich eine Sitzung zurückziehen.

Wer sich anmelden darf, steckt in lib/auth/signInPolicy.ts statt im Callback:
das ist die Regel, an der alles hängt, und sie gehört einzeln prüfbar. Kein
Guild-Mitglied, kein Zugang. Keine Rolle mit grantsMembership, kein Zugang.
Notfall-Admins umgehen die Rolle, aber nicht die Guild-Mitgliedschaft.

RoleMapping trägt jetzt grantsMembership, category und isPresent. Der Worker
spiegelt jede Rolle der Guild hierher, damit im Adminbereich nichts von Hand
eingetragen werden muss. Gelöschte Rollen werden nicht entfernt, sondern auf
isPresent = false gesetzt: beim Umzug auf den echten Server bleiben sie als
Vorlage stehen.

Der Worker gleicht über Gateway-Ereignisse und zusätzlich alle fünf Minuten
voll ab. Verliert jemand seine AfiS-Rolle, beendet er dessen Sitzungen sofort
und setzt isActive auf false — der Datensatz bleibt, damit Autorenangaben in
alten Akten gültig bleiben. Das passiert im Worker und nicht in der Web-App,
weil es dort erst beim nächsten Request des Betroffenen griffe.

Zwei Widersprüche der Dokumente aufgelöst, festgehalten in
docs/13-entscheidungen.md: der Ausschluss schlägt auch den Admin (das
Codebeispiel in 03-auth-und-rechte.md übergeht ihn, die Reihenfolge eine Zeile
darüber nicht), und versiegelte Akten fallen im Where-Fragment heraus statt in
einer Prüfung danach.

45 Tests, davon die Negativfälle aus docs/03 gegen eine echte Datenbank: Stufe 2
sieht die Stufe-4-Akte nicht und findet sie auch nicht in der Trefferzahl, ein
Ausgeschlossener mit Stufe 5 kommt nicht heran, ein Rollenentzug beendet die
Sitzungen, und ein Ausfall der Discord-API sieht nicht aus wie eine verweigerte
Mitgliedschaft.
2026-09-01 19:11:53 +02:00
Harlekin 8f0644e053 Workspace und Datenmodell
pnpm-Workspace mit web/, worker/, pdf/ und packages/db. Das Datenbankpaket ist
eigenständig, weil Web-App und Worker denselben Prisma-Client brauchen.

Schema nach docs/04-datenmodell.md, mit drei Abweichungen, die dort begründet
sind: CaseParticipant bekommt einen eigenen Schlüssel statt eines
zusammengesetzten mit NULL-Spalten, die Aktenzeichen laufen über CaseCounter
statt über eine Sequenz pro Jahr, und ServiceHeartbeat kommt dazu, damit
/api/health den Gateway-Zustand kennt, ohne Discord zu fragen.

Die zweite Migration enthält, was Prisma nicht ausdrücken kann:
- kein DELETE auf CaseEntry, CaseEntryVersion und AuditLog
- authorId, createdAt, caseId und type eines Eintrags sind unveränderlich
- an einer Eintragsversion darf nur minClearance angehoben werden
- Volltextsuche mit deutscher Konfiguration; geschwärzte Bereiche werden vor
  dem Indizieren entfernt, sonst verrät ein Treffer den Inhalt
- pg_notify bei Rollen- und Mapping-Änderungen

Acht Tests prüfen diese Regeln gegen eine echte Postgres-Instanz, nicht gegen
die Anwendungslogik.
2026-09-01 00:01:29 +02:00