Vier der acht Änderungswünsche.
**Knöpfe.** Rund vierzig der siebzig Knöpfe waren blosser Text in Akzentfarbe,
von einem Link nicht zu unterscheiden. Jeder trägt jetzt Rahmen und
Grundfläche, über die Klasse .btn an einer Stelle definiert statt siebzigmal
als Klassenkette. Beim Drücken zieht der Knopf sich zusammen und bekommt einen
inneren Ring - er wirkt kurz dicker, ohne dass die Rahmenbreite sich ändert und
das Umfeld springt; die Rückmeldung setzt ohne Verzögerung ein und klingt
langsam ab, sonst bliebe ein kurzer Klick unsichtbar.
Dazu die neue Regel: Flächen bleiben eckig, alles Bedienbare ist rund. Damit
ist die Rundung eine Auskunft und keine Verzierung.
**Verwaltung.** Rollen, Vorlagen und Änderungsrichtlinie waren drei Einträge in
der Kopfzeile für etwas, das man selten und dann zusammenhängend braucht. Jetzt
ein Eintrag /admin mit Reiterleiste, dazu eine gemeinsame Tabs-Komponente, die
auch der Fallakte zeigt, welcher Reiter offen ist.
**Kanäle.** Ersatzlos entfernt, mitsamt Tabelle. Der Chat gehört dorthin, wo
der Vorgang steht; ein eigener Reiter mit freien Räumen war der Rückweg nach
Discord. Die Personalakte hat jetzt denselben Chat wie die Fallakte - ohne
„als Vermerk übernehmen", denn dafür braucht es einen Verlauf, und Meldungen
gehen nur an Erwähnte, nie in den allgemeinen Kanal: dass es zu jemandem eine
Personalakte gibt, ist selbst eine Auskunft. Ein CHECK erzwingt jetzt, dass
eine Nachricht zu genau einem Ort gehört.
**Kopfzeile.** Suchbalken statt Suchlink, als gewöhnliches Formular ohne ein
Byte im Bündel. Thema, Benachrichtigungen und Abmelden sitzen hinter dem
Profilbild, das von Discord kommt; wer keins hat, bekommt seine Initialen.
Nebenbei: Aktenzeichen in Tests waren nur auf vier Stellen eindeutig und
kollidierten zwischen Läufen, weil Akten nicht löschbar sind.
Die Übersicht beantwortet vier Fragen, die man morgens hat: woran arbeite ich,
was ist fällig, wo hat jemand geschrieben, was hat sich getan. Jede Liste
läuft durch visibleCaseWhere - das ist der Ort, an dem eine unachtsame
Abfrage am ehesten eine Akte verrät. Ein Test prüft jede einzeln gegen eine zu
hoch eingestufte Akte. Der bisherige Inhalt ("Dein Zugang") steht jetzt unter
/zugang.
Beobachten ist eine Merkliste, kein Recht: nur was sichtbar ist, lässt sich
merken, und steigt eine Akte später über die eigene Stufe, verschwindet sie
aus der Liste, ohne dass jemand aufräumt.
Das helle Thema tauscht nur die semantische Ebene; die Grundpalette bleibt.
Die Klassifizierungsfarben sind für hellen Grund eine Spur dunkler, im Farbton
aber dieselben - eine Stufe muss in beiden Themen wiedererkennbar sein. Drei
Zustände, "wie das System" ist der Auslieferungszustand, und ein Skript im
Kopf setzt die Wahl, bevor das erste Mal gemalt wird.
Die Messung misst nicht den Nutzer. web-vitals schickt Zahlen und das
Routenmuster, keine Kennung und keinen konkreten Pfad: wer wann welche Akte
geöffnet hat, steht im Zugriffsprotokoll, und eine zweite Spur daneben wäre
eine Überwachungsfunktion ohne Auftrag. Ausgewertet wird Median und 75.
Perzentil, nicht der Mittelwert.
Mobil: die breiten Tabellen scrollen in sich, statt die Seite breiter zu
machen. Ein e2e-Test hält fest, dass keine Seite waagerecht überläuft.
scripts/restore-test.sh spielt eine Sicherung in eine Wegwerf-Datenbank und
prüft ausdrücklich, dass Regeln und Trigger mitkommen: eine Wiederherstellung
ohne entry_no_delete wäre eine Datenbank ohne die Zusicherung, um derentwillen
das System gebaut wird. Einmal durchgespielt, alles angekommen.
186 Tests im Web-Paket, 17 in der Datenbank, 7 im Worker, 54 e2e.
Grösste Route 116,2 von 120 kB.
Die Druckansicht ist die einzige Vorlage für den Export: kein zweites Layout
von Hand in einer PDF-Bibliothek. Der Playwright-Dienst ruft genau diese Seite
auf und bekommt dafür ein signiertes, kurzlebiges Zeichen statt eines
Sitzungscookies. Es gilt nur, solange der Auftrag läuft, ist an den Anfragenden
gebunden, und die Stufe wird beim Einlösen frisch aufgelöst und auf die im
Zeichen vermerkte gedeckelt.
Der Export darf nie sauberer aussehen als die Akte: gesperrte Felder erscheinen
als Balken mit Vermerk statt zu fehlen, geänderte Einträge tragen ihre Version,
zurückgezogene stehen als Grabstein. Wasserzeichen mit Name, Zeitstempel und
Stufe auf jeder Seite.
Die Stufe steckt im Zwischenspeicherschlüssel. Ohne sie bekäme ein Leser der
Stufe 1 das PDF, das für Stufe 4 gerendert wurde.
Ab Stufe 3 wartet der Auftrag auf Freigabe durch ein zweites Augenpaar - und
der Anfragende darf sich nicht selbst freigeben, auch nicht mit dem Recht
dazu. Offene Freigaben stehen auf der Übersicht.
Dazu Einzeldokumente als PDF (Aktenblatt bleibt Aktenblatt), ZIP-Sammelexport
mit eigenem achtzigzeiligem Schreiber statt einer Abhängigkeit, und der
JSON-Vollabzug ohne Stufenfilterung - die einzige Stelle, an der die
Klassifizierung nicht greift, deshalb hinter einem eigenen Admin-Endpunkt.
Zwei Funde unterwegs, beide in docs/13 festgehalten:
Die Druckansicht warf notFound(), und das Skelett aus dem Wurzel-loading.tsx
blieb im Browser stehen - der PDF-Dienst hätte leere Blätter gedruckt.
Gefunden nur, weil der e2e-Test auf den Inhalt prüft und nicht auf den
Statuscode. Sie rendert die Auskunft jetzt selbst.
Und die Entdopplung der Anhänge verwies auf Dateien, ohne nachzusehen, ob sie
noch daliegen. Nach einem geleerten /tmp zeigte jeder weitere Upload desselben
Inhalts stumm ins Leere.
178 Tests im Web-Paket, 17 in der Datenbank, 7 im Worker, 44 e2e.
Fallakte bei 119,8 von 120 kB - das Budget ist aufgebraucht.
Das Formular der Personalabteilung ist übernommen, nicht durch eine
Bildschirmansicht ersetzt: schwarzer Rahmen, Kopf mit Kennung und
Klassifizierungsbalken, Raster aus fünf Spalten, Unterschriftenzeilen,
Fußzeile. Es steht bewusst außerhalb des Design-Systems - es wird gedruckt und
muss auf Papier aussehen wie das Blatt daneben.
Datengetrieben bleibt es trotzdem. Kein Feld steht im Programm: sheetTitle und
sheetSubtitle an der Vorlage, span für die Zellbreite, rows für das Lichtbild,
dateKey für das Datum unter einer Unterschrift, slot für den
Klassifizierungsbalken. Eine weitere Dokumentart mit layout = DOSSIER braucht
keine Zeile Code.
Der Balken zeigt die Foundation-Stufe aus der neuen Tabelle
FoundationClearance. Sie ist Inhalt, kein Zugriff - was jemand sehen darf,
entscheidet weiterhin allein die interne Stufe. Ohne Auswahl bleibt der Balken
neutral, statt eine Einstufung zu behaupten.
Die Dienstnummer ist entfallen, es gibt sie nicht. Der Status ist zu mehreren
Etiketten geworden: "Gekündigt" und "Verhaftet" schließen einander nicht aus.
Unbekannte Schlüssel werden verworfen und die Reihenfolge kommt aus der
Konfiguration, nicht aus der Eingabe.
PersonnelAssignment hängt AfiS-Mitglieder an eine Person - Aktenführung,
Ermittler, Ansprechpartner - und ist zugleich der ausnahmsweise Zugang, wie
CaseParticipant bei der Fallakte. Betroffen zu sein gibt weiterhin keinen
Zugang: das ist eine Eigenschaft der Person, die Zuordnung eine Entscheidung
der Abteilung.
Fall und Person lassen sich von beiden Seiten verknüpfen und schon beim
Anlegen einer Fallakte. Alle drei Wege laufen in addParticipant zusammen.
Noch offen: das Lichtbild. Feldtyp und Platz stehen, hochladen kommt mit der
Prüfkette in Phase 5 - ein Bild als Data-URL im Abschnittswert verstiesse
gegen harte Regel 4.
102 Tests im Web-Paket, davon sechs auf dem gerenderten Blatt selbst.
Design-Tokens aus docs/10-design-system.md als CSS-Variablen: Grundpalette,
die sechs Klassifizierungsfarben, Eckenradius durchgehend 2 px, keine Schatten
ausser dem Fokusring. Der Schwärzungsbalken mit dem einmaligen Durchwischen
respektiert prefers-reduced-motion. Vier Tests halten die Tokens gegen das
Dokument.
IBM Plex selbst gehostet als woff2, latin und latin-ext getrennt über
unicode-range, font-display: swap, immutable-Cache.
Alle Oberflächentexte in lib/i18n/de.ts. Ein Test durchsucht app/ und
components/ nach Umlauten im JSX und schlägt fehl, wenn dort deutscher Text
steht. Er hat beim ersten Lauf gleich einen Verstoss gefunden.
/api/health prüft Datenbank, Discord-Gateway und ClamAV. Die Gesamtbewertung
fällt nur auf "down", wenn die Datenbank weg ist: die anderen Dienste haben
eigene Healthchecks im Stack, und ein ausgefallener Virenscanner soll nicht
den Web-Container als tot markieren.
Strikte CSP mit Nonce, kein unsafe-inline für Skripte. Die erste Route liegt
bei 100 kB JavaScript nach Kompression, Budget sind 120 kB.