Fachlogik in lib/cases/service.ts, Zugriffsprüfung in lib/access/. Jede
Funktion prüft selbst und schreibt ihren Protokolleintrag in derselben
Transaktion wie die Änderung — die Server Actions daneben sind dünn.
Schreibgrenzen nach docs/03: niemand legt eine Akte über der eigenen Stufe an,
niemand stuft über die eigene Stufe hoch, archiviert und versiegelt sind
schreibgeschützt auch für Admins. Eine Herabstufung verlangt eine Begründung
und landet als sichtbarer Systemeintrag im Verlauf, nicht nur im Protokoll.
Aktenzeichen über CaseCounter mit INSERT ... ON CONFLICT DO UPDATE, geprüft mit
acht gleichzeitigen Anlagen ohne Doppelung. Wer eine Akte anlegt, wird ihr
Ermittler, sonst verliert er sie aus dem Blick, sobald jemand hochstuft.
Fallliste cursorbasiert auf (updatedAt, id), Sichtbarkeit und Trefferzahl in
derselben Abfrage. Aktenansicht mit Kopfdaten sofort und Verlauf in eigener
Suspense-Grenze. Vermerke optimistisch mit clientseitiger UUIDv7, die zugleich
Idempotenzschlüssel ist — zweimal gesendet bleibt ein Eintrag.
Lesezugriffe ab Stufe 3 werden protokolliert, gepuffert und alle zwei Sekunden
gebündelt geschrieben, damit das Protokoll die Antwort nicht ausbremst.
Die vier Startvorlagen stehen jetzt im Seed statt in Phase 3: ohne Vorlage
lässt sich keine Akte anlegen.
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Der Discord-Server hat drei Sorten Rollen, die Dokumente kannten nur eine:
Zugehörigkeit (AfiS, Personalabteilung) als Türsteher, Rangrollen für die
Rechte, Zugangsrollen für die Freigabestufe. Das bestehende RoleMapping trägt
das fast, es fehlt nur der Türsteher. Die beiden Felder dafür kommen mit
Phase 1, die Struktur ist in docs/13-entscheidungen.md festgehalten.
Die Freigabestufen heißen jetzt wie die Zugangsrollen: Unclassified,
Restricted Access, Confidential Access, Sensitive Access, Critical Operations,
Executive Oversight. Fachbegriffe der Domäne bleiben englisch, auch in einer
deutschen Oberfläche.
Die Bezeichnungen sind damit Daten in ClearanceLevelConfig, nicht mehr
Oberflächentext in lib/i18n/de.ts: sie sind im Adminbereich änderbar, und was
der Leiter ändern kann, gehört nicht in eine Übersetzungsdatei. StampMark
bekommt den Namen hereingereicht.
Vier neue Tests prüfen den Zustand, den der Seed herstellt, gegen die
Datenbank statt gegen eine Konstante im Code.
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pnpm-Workspace mit web/, worker/, pdf/ und packages/db. Das Datenbankpaket ist
eigenständig, weil Web-App und Worker denselben Prisma-Client brauchen.
Schema nach docs/04-datenmodell.md, mit drei Abweichungen, die dort begründet
sind: CaseParticipant bekommt einen eigenen Schlüssel statt eines
zusammengesetzten mit NULL-Spalten, die Aktenzeichen laufen über CaseCounter
statt über eine Sequenz pro Jahr, und ServiceHeartbeat kommt dazu, damit
/api/health den Gateway-Zustand kennt, ohne Discord zu fragen.
Die zweite Migration enthält, was Prisma nicht ausdrücken kann:
- kein DELETE auf CaseEntry, CaseEntryVersion und AuditLog
- authorId, createdAt, caseId und type eines Eintrags sind unveränderlich
- an einer Eintragsversion darf nur minClearance angehoben werden
- Volltextsuche mit deutscher Konfiguration; geschwärzte Bereiche werden vor
dem Indizieren entfernt, sonst verrät ein Treffer den Inhalt
- pg_notify bei Rollen- und Mapping-Änderungen
Acht Tests prüfen diese Regeln gegen eine echte Postgres-Instanz, nicht gegen
die Anwendungslogik.
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