Gemessen statt vermutet: die Datenschicht war nie das Problem. resolvePermissions
unter 1 ms, loadDashboard 11 ms, searchCases 5 ms, die Abteilungsabfragen 3–4 ms.
Die Sekunden kamen aus zwei Ecken.
**Fehlende Ladegrenzen.** Den meisten Routen fehlte loading.tsx - unter anderem
der Übersicht, der Suche und dem gesamten Adminbereich. Ohne diese Datei hat
der Router keine Grenze, wartet stumm auf die fertige Serverantwort, und bis
dahin steht die alte Seite: man klickt, und scheinbar passiert nichts. Neunzehn
Skelette nachgetragen, jede Route hat jetzt eine.
Dazu quittiert der geklickte Link den Klick selbst, mit einem ruhig
pulsierenden Punkt statt eines Kreisels. Regel 5 verbietet den
Blockade-Spinner, der Inhalt ersetzt; eine Quittung im Link ersetzt nichts, und
die eigentliche Antwort auf das Warten bleibt das Skelett.
**Webpack.** Der Entwicklungsserver übersetzte jede Route beim ersten Aufruf
neu: 8 s für die Übersicht, 2,8 s für die Fallliste. Mit Turbopack sind es
0,43 s beim ersten Aufruf und 0,1 s danach. Nur pnpm dev, der Produktionsbau
bleibt unverändert. Gegengeprüft, dass die Anmeldeseite mit CSS und ohne
Fehler im Log rendert.
Nebenbei die eine Abfrage, die schlecht skalierte: die Übersicht zählte
ungelesene Nachrichten mit einer Abfrage je Ort - bei hundert Akten hundert
Hin- und Rückwege. Jetzt ein einziges groupBy mit der Lesemarke im ODER-Zweig
des jeweiligen Ortes. Ein Test prüft, was dabei leicht verrutscht: die Marke
gilt je Ort, und eigene Nachrichten zählen nie mit.
**Suche.** Sie startete auf den Fallakten, und man musste die Art vorher
wählen - die falsche Reihenfolge: wer einen Namen eintippt, weiss noch nicht,
ob er eine Fallakte, ein Dokument oder eine Personalakte sucht. Er will wissen,
wo der Name vorkommt.
„Alle" ist jetzt der Auslieferungszustand und zeigt je Art fünf Treffer als
eigenen Block, mit dem Weg in die volle Liste daneben. Getrennte Blöcke statt
einer gemischten Liste nach Rang: ein Aktenzeichen neben einem Namen neben
einer Dokumentnummer hat keine erkennbare Ordnung. Die einzelnen Arten bleiben
als Filter, und nur dort gibt es Facetten und Blättern - beides bezieht sich
auf eine Grundmenge, ein Statusfilter über Fall- und Personalakten zugleich
wäre bei der einen ein Filter und bei der anderen ein Ausschluss.
**Kopfzeile.** Die Bereiche waren Textlinks: von einem Fliesstextlink nicht zu
unterscheiden und ohne Hinweis darauf, wo man gerade ist. Jetzt dieselbe
Knopfform wie alles Bedienbare, der aktive Bereich gefüllt.
Der gefüllte Zustand trägt hellen Text statt der Akzentfarbe: auf der getönten
Fläche wäre Akzent auf Akzent und der Kontrast fiele unter die Untergrenze.
Dazu etwas grosszügigere Polsterung an beiden Knopfgrössen, .btn-count für
Zahlen in Knöpfen, und kein Doppelring mehr am Profilbild.
Nachgesehen mit dem gebauten CSS im Browser, hell und dunkel.