Die Testläufe hatten dort 70 erfundene Rollen, 112 Nutzer und 40 Akten
hinterlassen. Die Rollenverwaltung zeigte deshalb "Gast" siebzehnmal, echte
Rollen doppelt und in willkürlicher Reihenfolge.
Aufräumen allein reicht nicht: CaseEntry, CaseEntryVersion und AuditLog lassen
sich nach harter Regel 2 nicht löschen. Was ein Test dort anlegt, bleibt für
immer stehen — in Phase 2 hätte das die Fallliste unbrauchbar gemacht.
Tests laufen deshalb gegen <datenbank>_test auf demselben Server. pnpm test legt
sie an, migriert und seedet sie vorher. Über TEST_DATABASE_URL lässt sich ein
anderes Ziel setzen.
Dazu die Abschnitte der Rollenverwaltung in der Reihenfolge, in der die
Abteilung ihre Rollen aufzählt: Ränge, Zugehörigkeit, Zugang. Innerhalb eines
Abschnitts entscheidet die Position auf dem Discord-Server, oben die höchste.
Damit steht die Hierarchie an einer Stelle, die ohnehin gepflegt wird.
pnpm-Workspace mit web/, worker/, pdf/ und packages/db. Das Datenbankpaket ist
eigenständig, weil Web-App und Worker denselben Prisma-Client brauchen.
Schema nach docs/04-datenmodell.md, mit drei Abweichungen, die dort begründet
sind: CaseParticipant bekommt einen eigenen Schlüssel statt eines
zusammengesetzten mit NULL-Spalten, die Aktenzeichen laufen über CaseCounter
statt über eine Sequenz pro Jahr, und ServiceHeartbeat kommt dazu, damit
/api/health den Gateway-Zustand kennt, ohne Discord zu fragen.
Die zweite Migration enthält, was Prisma nicht ausdrücken kann:
- kein DELETE auf CaseEntry, CaseEntryVersion und AuditLog
- authorId, createdAt, caseId und type eines Eintrags sind unveränderlich
- an einer Eintragsversion darf nur minClearance angehoben werden
- Volltextsuche mit deutscher Konfiguration; geschwärzte Bereiche werden vor
dem Indizieren entfernt, sonst verrät ein Treffer den Inhalt
- pg_notify bei Rollen- und Mapping-Änderungen
Acht Tests prüfen diese Regeln gegen eine echte Postgres-Instanz, nicht gegen
die Anwendungslogik.