**Export.** Das Vier-Augen-Verfahren ab Stufe 3 ist weg. Wer exportiert,
entscheidet jetzt allein die Freigabestufe: mindestens die des Ziels. Das ist
strenger als das Lesen - wer als Beteiligter ausnahmsweise in eine höher
eingestufte Akte darf, darf sie deshalb noch nicht ausser Haus geben.
Dabei fiel eine Lücke auf: hängte man sich an einen laufenden Auftrag,
entstand kein Protokolleintrag. „Jeder Export wird protokolliert" heisst jeder
Abruf, nicht jeder Rendervorgang - wer dieselbe Datei bekommt, muss genauso
darin stehen.
**Fristen.** dueAt wurde überall gelesen - Übersicht, Suchfilter, Ausdruck -
und nirgends gesetzt. Es gab keine Stelle, an der man ein Datum einträgt,
deshalb stand unter „Fristen" immer „Nichts steht an". Jetzt im Kopf der Akte,
mit Protokolleintrag und ohne Verlaufseintrag: eine Wiedervorlage ist eine
Merkhilfe, keine Aussage über den Fall.
**Statuswechsel.** Aus einem Entwurf führt laut Lebenszyklus nur „Offen"
heraus, deshalb standen dort nie mehr als zwei Ziele. Das sah aus wie ein
Fehler und war keiner - jetzt steht die Erklärung daneben und an jeder Option.
**Druckansicht.** Sie hatte kein eigenes Layout: das weisse Blatt lag auf dem
dunklen Thema und es gab keinen Weg zurück. Jetzt heller Grund, eine Leiste
mit Zurück und Drucken, beides beim Drucken ausgeblendet. Das Ziel wird aus
dem Pfad abgeleitet, damit es auch beim direkten Aufruf stimmt.
**Abteilungsstatistik.** Eine Abteilung ohne Freigabe wird als „Ohne Freigabe"
geführt statt weggelassen - sonst summierten sich die Anteile nicht auf die
Zahl daneben. Mehrere ergeben ein Stück, sonst stünde dort, wie viele es sind.
Dazu: Dienstgrad in eckigen Klammern vor dem Namen und in dessen Grösse, in
einer eigenen Spalte; Knopfform für „Personalakte anlegen"; die abgeschnittene
Anzahl im Kopf der Personalaktenliste; „Zuletzt geöffnet" ohne die zwei
Hinweistexte, leer als Zeichen statt als Satz.
„Keine Textzentrierung" - die Beobachtung stimmte an einundzwanzig Stellen, und
die Ursache war überall dieselbe: die Zeilen waren Flex-Behälter, in denen
jedes Element so breit war wie sein Inhalt. Damit fing der Titel in jeder Zeile
woanders an, und die Stempelmarken hatten nur rechts eine gemeinsame Kante. Bei
„ETHIK" und „WS" untereinander sieht man es sofort.
Die Breiten stehen jetzt einmal in globals.css - record-key, record-label,
record-title, record-meta, stamp-mark - und sind über Variablen je Liste
anpassbar: eine Liste von Abteilungskürzeln braucht keine vierzehn Zeichen,
eine Liste von Aktenzeichen schon.
Zwei Dinge, die dabei mehr sind als Kosmetik:
Eine Spalte wird auch reserviert, wenn sie leer ist. Vorher hing der Dienstgrad
an einer Bedingung, und bei einer Person ohne Rang rutschte alles Folgende nach
links.
Was keine Kennung ist, gehört nicht in die Kennungsspalte. In „Zuletzt
geöffnet" stand der Name einer Person dort, wo sonst das Aktenzeichen steht: in
Mono, abgeschnitten, und der Dienstgrad wanderte an die Stelle des Titels. Für
eine Person ist der Name der Titel.
Die Stempelmarke ist überall gleich breit; ein zu langer Name wird gekürzt, die
Stufenziffer bleibt stehen - sie ist die eigentliche Auskunft. Unter 40 rem
fallen die festen Breiten weg, sonst liefen sie über.
Nachgesehen im Browser mit dem gebauten CSS, Fallakten, Abteilungen, Zuletzt
geöffnet und Beteiligte.
Punkt 3 der Wünsche.
Die Abteilung stand als Freitext in der Personalakte. Damit liess sich nichts
fragen: „SHD", „Shd" und „Sicherheitsdienst" waren drei Abteilungen. Sie ist
jetzt ein eigenes Modell, im Adminbereich verwaltbar, und die drei vorhandenen
Freitexte sind in der Migration zu Abteilungen geworden.
**Eine Fallakte trägt keine Abteilung.** Sie gehört zu einer, wenn eine
beteiligte Person ihr angehört - abgeleitet über CaseParticipant und die
Personalakte. Eine eingetragene Zuordnung wäre nach zwei Wochen falsch: Leute
wechseln, Beteiligte kommen dazu, und niemand pflegt das nach. Dasselbe gilt
für die Dokumente: ein Dokument unmittelbar an der Abteilung wäre halb
verdrahtet, weil die Vorlagen über TemplateUse nur Fall- und Personalakte
kennen.
Die Abteilungsseite zeigt Mitglieder, abgeleitete Fälle und Dokumente,
Vermerke, Chat und ein Kreisdiagramm der Fallarten; die Übersicht eines über
alle Abteilungen. Das Diagramm ist serverseitig gerendertes SVG - eine
Bibliothek wäre das Teuerste auf der Seite gewesen. Die Segmente sind
Abstufungen von --steel und nicht die Stufenfarben: ein Tortenstück in Oxidrot
würde als „streng geheim" gelesen.
Die Zusammenfassung ist die gefährliche Stelle. Eine Abteilungsseite fasst
zusammen, was einzeln längst geschützt ist, und eine Zusammenfassung, die nicht
filtert, verrät mehr als jede Einzelansicht. Deshalb läuft hier jede Liste und
jede Zahl durch dieselben Fragmente wie überall; ein Test prüft, dass die Summe
der Diagrammanteile mit der Länge der Liste übereinstimmt. Wo jemand
Personalakten gar nicht sehen darf, steht null und keine Null.
Vermerke erben Regel 2 unverändert: kein DELETE, Version bei jeder Änderung,
Grabstein bei jeder Zurücknahme, als Regel und Trigger in der Datenbank. Ohne
Korrekturkette, Anhänge und Karenzzeit - was Beweiswert hat, gehört in eine
Fallakte.
Nebenbei: das Zugriffsprotokoll hängt jetzt am dafür vorgesehenen Recht
audit.read statt an admin.