Commit Graph
4 Commits
Author SHA1 Message Date
HarlekinandClaude Opus 5 0a7fd15ab6 Phase 2 abgeschlossen: nachträgliche Änderungen, Grabstein, Richtlinie
Der Kern von harter Regel 2. Jede Änderung an einem Verlaufseintrag schreibt
den vorherigen Stand nach CaseEntryVersion und erhöht die Versionsnummer.
Autor und Entstehungszeit bleiben unangetastet, geprüft gegen die Datenbank.

Die Karenzzeit wird serverseitig aus AppSetting gelesen, nie aus dem Request.
Eine Änderung darin wird versioniert und protokolliert, aber nicht sichtbar
markiert — ein Tippfehler, zwei Minuten später korrigiert, soll die Akte nicht
mit "bearbeitet"-Marken zupflastern. Alles danach ist markiert und verlangt
eine Begründung, ebenso jede Änderung an einem fremden Eintrag.

Die Stelle, an der eine naive Umsetzung leckt, hat einen eigenen Test: wird
minClearance eines Eintrags angehoben, erben alle bestehenden Versionen den
neuen Wert. Sonst liest jemand mit niedrigerer Stufe den ursprünglichen Text
einfach in der Historie.

Zurückziehen setzt einen Grabstein mit Pflichtbegründung, der Text bleibt in
der Datenbank. Rückgängig machen geht und wird wiederum protokolliert.
Systemeinträge sind von jeder Änderung ausgenommen.

Dazu die Änderungsübersicht als Reiter an der Akte — sichtbar für alle, die
die Akte lesen dürfen, nicht nur für die Leitung — und die Adminseite für die
Änderungsrichtlinie.

Zwei Testprobleme dabei behoben: AppSetting ist eine einzige Zeile für die
ganze Anwendung, deshalb laufen die Web-Tests jetzt nacheinander, und die
Testdatenbank startet bei jedem Lauf im Auslieferungszustand. Vorher hing das
Ergebnis davon ab, was der vorige Lauf hinterlassen hatte.

63 Tests, zweimal hintereinander grün. Bündel bei 110,5 kB von 120.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-01 23:11:42 +02:00
HarlekinandClaude Opus 5 1e5a470daf Phase 2, erster Teil: Akten anlegen, lesen, Vermerke schreiben
Fachlogik in lib/cases/service.ts, Zugriffsprüfung in lib/access/. Jede
Funktion prüft selbst und schreibt ihren Protokolleintrag in derselben
Transaktion wie die Änderung — die Server Actions daneben sind dünn.

Schreibgrenzen nach docs/03: niemand legt eine Akte über der eigenen Stufe an,
niemand stuft über die eigene Stufe hoch, archiviert und versiegelt sind
schreibgeschützt auch für Admins. Eine Herabstufung verlangt eine Begründung
und landet als sichtbarer Systemeintrag im Verlauf, nicht nur im Protokoll.

Aktenzeichen über CaseCounter mit INSERT ... ON CONFLICT DO UPDATE, geprüft mit
acht gleichzeitigen Anlagen ohne Doppelung. Wer eine Akte anlegt, wird ihr
Ermittler, sonst verliert er sie aus dem Blick, sobald jemand hochstuft.

Fallliste cursorbasiert auf (updatedAt, id), Sichtbarkeit und Trefferzahl in
derselben Abfrage. Aktenansicht mit Kopfdaten sofort und Verlauf in eigener
Suspense-Grenze. Vermerke optimistisch mit clientseitiger UUIDv7, die zugleich
Idempotenzschlüssel ist — zweimal gesendet bleibt ein Eintrag.

Lesezugriffe ab Stufe 3 werden protokolliert, gepuffert und alle zwei Sekunden
gebündelt geschrieben, damit das Protokoll die Antwort nicht ausbremst.

Die vier Startvorlagen stehen jetzt im Seed statt in Phase 3: ohne Vorlage
lässt sich keine Akte anlegen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-01 22:57:38 +02:00
HarlekinandClaude Opus 5 9c966b471e Tests schreiben nicht mehr in die Entwicklungsdatenbank
Die Testläufe hatten dort 70 erfundene Rollen, 112 Nutzer und 40 Akten
hinterlassen. Die Rollenverwaltung zeigte deshalb "Gast" siebzehnmal, echte
Rollen doppelt und in willkürlicher Reihenfolge.

Aufräumen allein reicht nicht: CaseEntry, CaseEntryVersion und AuditLog lassen
sich nach harter Regel 2 nicht löschen. Was ein Test dort anlegt, bleibt für
immer stehen — in Phase 2 hätte das die Fallliste unbrauchbar gemacht.

Tests laufen deshalb gegen <datenbank>_test auf demselben Server. pnpm test legt
sie an, migriert und seedet sie vorher. Über TEST_DATABASE_URL lässt sich ein
anderes Ziel setzen.

Dazu die Abschnitte der Rollenverwaltung in der Reihenfolge, in der die
Abteilung ihre Rollen aufzählt: Ränge, Zugehörigkeit, Zugang. Innerhalb eines
Abschnitts entscheidet die Position auf dem Discord-Server, oben die höchste.
Damit steht die Hierarchie an einer Stelle, die ohnehin gepflegt wird.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-01 21:11:40 +02:00
HarlekinandClaude Opus 5 ea389c12fa Phase 1: Anmeldung, Rechte und Rollenverwaltung
Auth.js übernimmt nur den OAuth-Ablauf mit state und PKCE, Scope identify. Das
Zugangstoken des Nutzers wird danach verworfen: die Rollen holt der Bot mit
seinem eigenen Token. Die Sitzung steht in der Datenbank, im Cookie liegt nur
userId und sessionId. Ohne die Zeile in Session ist das Cookie wertlos, und nur
so lässt sich eine Sitzung zurückziehen.

Wer sich anmelden darf, steckt in lib/auth/signInPolicy.ts statt im Callback:
das ist die Regel, an der alles hängt, und sie gehört einzeln prüfbar. Kein
Guild-Mitglied, kein Zugang. Keine Rolle mit grantsMembership, kein Zugang.
Notfall-Admins umgehen die Rolle, aber nicht die Guild-Mitgliedschaft.

RoleMapping trägt jetzt grantsMembership, category und isPresent. Der Worker
spiegelt jede Rolle der Guild hierher, damit im Adminbereich nichts von Hand
eingetragen werden muss. Gelöschte Rollen werden nicht entfernt, sondern auf
isPresent = false gesetzt: beim Umzug auf den echten Server bleiben sie als
Vorlage stehen.

Der Worker gleicht über Gateway-Ereignisse und zusätzlich alle fünf Minuten
voll ab. Verliert jemand seine AfiS-Rolle, beendet er dessen Sitzungen sofort
und setzt isActive auf false — der Datensatz bleibt, damit Autorenangaben in
alten Akten gültig bleiben. Das passiert im Worker und nicht in der Web-App,
weil es dort erst beim nächsten Request des Betroffenen griffe.

Zwei Widersprüche der Dokumente aufgelöst, festgehalten in
docs/13-entscheidungen.md: der Ausschluss schlägt auch den Admin (das
Codebeispiel in 03-auth-und-rechte.md übergeht ihn, die Reihenfolge eine Zeile
darüber nicht), und versiegelte Akten fallen im Where-Fragment heraus statt in
einer Prüfung danach.

45 Tests, davon die Negativfälle aus docs/03 gegen eine echte Datenbank: Stufe 2
sieht die Stufe-4-Akte nicht und findet sie auch nicht in der Trefferzahl, ein
Ausgeschlossener mit Stufe 5 kommt nicht heran, ein Rollenentzug beendet die
Sitzungen, und ein Ausfall der Discord-API sieht nicht aus wie eine verweigerte
Mitgliedschaft.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-01 19:11:53 +02:00