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Abteilungen als Ebene über der Personalakte
Punkt 3 der Wünsche. Die Abteilung stand als Freitext in der Personalakte. Damit liess sich nichts fragen: „SHD", „Shd" und „Sicherheitsdienst" waren drei Abteilungen. Sie ist jetzt ein eigenes Modell, im Adminbereich verwaltbar, und die drei vorhandenen Freitexte sind in der Migration zu Abteilungen geworden. **Eine Fallakte trägt keine Abteilung.** Sie gehört zu einer, wenn eine beteiligte Person ihr angehört — abgeleitet über CaseParticipant und die Personalakte. Eine eingetragene Zuordnung wäre nach zwei Wochen falsch: Leute wechseln, Beteiligte kommen dazu, und niemand pflegt das nach. Dasselbe gilt für die Dokumente: ein Dokument unmittelbar an der Abteilung wäre halb verdrahtet, weil die Vorlagen über TemplateUse nur Fall- und Personalakte kennen. Die Abteilungsseite zeigt Mitglieder, abgeleitete Fälle und Dokumente, Vermerke, Chat und ein Kreisdiagramm der Fallarten; die Übersicht eines über alle Abteilungen. Das Diagramm ist serverseitig gerendertes SVG — eine Bibliothek wäre das Teuerste auf der Seite gewesen. Die Segmente sind Abstufungen von --steel und nicht die Stufenfarben: ein Tortenstück in Oxidrot würde als „streng geheim" gelesen. Die Zusammenfassung ist die gefährliche Stelle. Eine Abteilungsseite fasst zusammen, was einzeln längst geschützt ist, und eine Zusammenfassung, die nicht filtert, verrät mehr als jede Einzelansicht. Deshalb läuft hier jede Liste und jede Zahl durch dieselben Fragmente wie überall; ein Test prüft, dass die Summe der Diagrammanteile mit der Länge der Liste übereinstimmt. Wo jemand Personalakten gar nicht sehen darf, steht null und keine Null. Vermerke erben Regel 2 unverändert: kein DELETE, Version bei jeder Änderung, Grabstein bei jeder Zurücknahme, als Regel und Trigger in der Datenbank. Ohne Korrekturkette, Anhänge und Karenzzeit — was Beweiswert hat, gehört in eine Fallakte. Nebenbei: das Zugriffsprotokoll hängt jetzt am dafür vorgesehenen Recht audit.read statt an admin. |
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a709dbf5cd |
Suche zeigt alle Arten, nur Arbeitsrollen öffnen die Akte
Punkt 1 und 2 der Wünsche, plus zwei Lücken, die dabei sichtbar wurden. **Suche.** Wer nach Alvarez sucht, landet auf den Fallakten und erfährt nie, dass es dazu auch eine Personalakte gibt: die Suche fand sie, aber hinter einem Reiter, auf den nichts hindeutete. Die Reiter tragen jetzt ihre Trefferzahl, und ein leeres Ergebnis nennt ausdrücklich, wo etwas liegt. Dabei fiel auf, dass searchPersonnel das Recht personnel.read nicht prüfte. Die Kommandopalette tat es, die Aktenseite tat es, die Suche nicht — über /suche?kind=personnel kam jeder mit ausreichender Stufe an eine Liste aller Personalakten mit Namen, Dienstgrad und Etiketten. Die Prüfung steht jetzt dort, wo diese Akten herausgegeben werden. Die Trefferzahl einer Art, die es für den Nutzer nicht gibt, ist null und nicht 0: eine Null wäre die Auskunft „hier ist nichts", und die steht ihm nicht zu. **Täter und Mittäter** als Beteiligtenrollen — und damit wurde eine ältere Lücke offensichtlich: ein Beteiligter durfte die Akte lesen, gleich in welcher Rolle. Bei „Betroffener" fiel das nicht auf, bei „Täter" wäre es offensichtlich falsch. Der Beschuldigte hätte die Ermittlung gegen sich selbst mitgelesen. Die Beteiligtenliste beantwortet zwei Fragen: wer bearbeitet den Fall, und um wen geht es darin. Nur die erste ist eine Berechtigung. WORKING_ROLES nennt die drei, die die Akte öffnen; Zeuge, Betroffener, Täter und Mittäter öffnen nichts. Das gilt an allen vier Stellen, die auf Beteiligung prüften: Aktenzugriff, Dokumentzugriff über die besitzende Akte, „meine Fälle" und der Filter „nur meine". Zwei bestehende Tests hatten die alte Annahme festgeschrieben und benutzten WITNESS, um Zugriff zu belegen; sie prüfen jetzt mit INVESTIGATOR. |
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bfe12f3894 |
Suchindex ins Schema, Testdatenbank je Lauf frisch
Zwei Funde beim Nachsehen, warum `pnpm db:migrate` hängt.
**Der Befehl hing nicht, er fragte.** `prisma migrate dev` fand einen
Unterschied zwischen schema.prisma und den Migrationen und wartete auf einen
Namen für eine neue Migration. Deren Inhalt wäre gewesen, den GIN-Index über
den Suchvektor zu löschen: er stand nur in der Migration, weil
Unsupported("tsvector") dazu verleitet, den Index für nicht darstellbar zu
halten. Er ist darstellbar. Wer die Frage in Eile beantwortet hätte, hätte die
gestufte Volltextsuche verloren und es erst gemerkt, wenn die Suche leer
bleibt.
packages/db/tests/schema-drift.test.ts prüft das jetzt und nennt im Fehlerfall
das fehlende Stück. Gegengeprobt: ohne die Zeile im Schema schlägt der Test an.
Die Sperre, an der der zweite Versuch scheiterte (P1002), hielt eine verwaiste
Verbindung eines abgeschossenen migrate-dev. Wie man den Halter findet und
freigibt, steht jetzt in docs/11.
**Die Testdatenbank wird verworfen und neu angelegt.** Weil Akten nicht
löschbar sind, hatte sie 2487 angesammelt, und drei Zusicherungen auf eine auf
zehn Einträge begrenzte Liste fanden ihre eigene Akte nicht mehr darin. Das
sieht aus wie ein Fehler im Code und ist keiner. Neu aufsetzen kostet
dreieinhalb Sekunden; KEEP_TEST_DB=1 behält den Bestand.
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54176f17ba |
Runde Bedienelemente, Admin zusammengelegt, Kanäle entfallen
Vier der acht Änderungswünsche. **Knöpfe.** Rund vierzig der siebzig Knöpfe waren blosser Text in Akzentfarbe, von einem Link nicht zu unterscheiden. Jeder trägt jetzt Rahmen und Grundfläche, über die Klasse .btn an einer Stelle definiert statt siebzigmal als Klassenkette. Beim Drücken zieht der Knopf sich zusammen und bekommt einen inneren Ring — er wirkt kurz dicker, ohne dass die Rahmenbreite sich ändert und das Umfeld springt; die Rückmeldung setzt ohne Verzögerung ein und klingt langsam ab, sonst bliebe ein kurzer Klick unsichtbar. Dazu die neue Regel: Flächen bleiben eckig, alles Bedienbare ist rund. Damit ist die Rundung eine Auskunft und keine Verzierung. **Verwaltung.** Rollen, Vorlagen und Änderungsrichtlinie waren drei Einträge in der Kopfzeile für etwas, das man selten und dann zusammenhängend braucht. Jetzt ein Eintrag /admin mit Reiterleiste, dazu eine gemeinsame Tabs-Komponente, die auch der Fallakte zeigt, welcher Reiter offen ist. **Kanäle.** Ersatzlos entfernt, mitsamt Tabelle. Der Chat gehört dorthin, wo der Vorgang steht; ein eigener Reiter mit freien Räumen war der Rückweg nach Discord. Die Personalakte hat jetzt denselben Chat wie die Fallakte — ohne „als Vermerk übernehmen", denn dafür braucht es einen Verlauf, und Meldungen gehen nur an Erwähnte, nie in den allgemeinen Kanal: dass es zu jemandem eine Personalakte gibt, ist selbst eine Auskunft. Ein CHECK erzwingt jetzt, dass eine Nachricht zu genau einem Ort gehört. **Kopfzeile.** Suchbalken statt Suchlink, als gewöhnliches Formular ohne ein Byte im Bündel. Thema, Benachrichtigungen und Abmelden sitzen hinter dem Profilbild, das von Discord kommt; wer keins hat, bekommt seine Initialen. Nebenbei: Aktenzeichen in Tests waren nur auf vier Stellen eindeutig und kollidierten zwischen Läufen, weil Akten nicht löschbar sind. |
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db40c5d3b2 |
Zuletzt geöffnet als Sprungliste, ohne Verlauf
Die letzte offene Zeile aus TASKS.md. Sie blieb offen, weil eine Spur über
jeden Aktenaufruf schnell etwas anderes wird als eine Bequemlichkeit.
Vier Festlegungen halten sie auf der richtigen Seite:
- Kein Verlauf. Der Primärschlüssel (userId, targetType, targetId) lässt je
Nutzer und Datensatz genau eine Zeile zu, die überschrieben wird. Die
Tabelle kann nicht sagen, wie oft oder in welcher Reihenfolge gearbeitet
wurde. Zwanzig Einträge, älteres fällt hinten heraus.
- Nur die eigene. Keine Ansicht, kein Adminbereich, keine Funktion mit
fremder Kennung. Jede Abfrage nimmt p.userId.
- Jederzeit löschbar, ohne Rückfrage und ohne Grabstein.
- Vorabrufe zählen nicht. Ohne die Prüfung auf next-router-prefetch stünde
dort, worüber jemand mit der Maus gefahren ist.
Gelesen wird über dieselben Sichtbarkeitsfragmente wie überall: eine
vorgemerkte Kennung ist keine Berechtigung. Steigt eine Akte über die
Freigabestufe, verschwindet sie ohne Lücke und ohne Platzhalter; Personalakten
brauchen zusätzlich personnel.read. Das Zugriffsprotokoll bleibt unberührt und
bleibt die einzige Auskunft darüber, wer wann was gelesen hat.
Sie steht auf der Übersicht und im leeren Feld der Kommandopalette. Der zweite
Ort ist der eigentliche.
Nebenbei: NEXT_DIST_DIR, damit ein Build neben einem laufenden
Entwicklungsserver nicht dasselbe .next-Verzeichnis abräumt.
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b911c1bd9a |
Phase 9 abgeschlossen: Übersicht, Beobachtungsliste, helles Thema, Messung
Die Übersicht beantwortet vier Fragen, die man morgens hat: woran arbeite ich,
was ist fällig, wo hat jemand geschrieben, was hat sich getan. Jede Liste
läuft durch visibleCaseWhere — das ist der Ort, an dem eine unachtsame
Abfrage am ehesten eine Akte verrät. Ein Test prüft jede einzeln gegen eine zu
hoch eingestufte Akte. Der bisherige Inhalt ("Dein Zugang") steht jetzt unter
/zugang.
Beobachten ist eine Merkliste, kein Recht: nur was sichtbar ist, lässt sich
merken, und steigt eine Akte später über die eigene Stufe, verschwindet sie
aus der Liste, ohne dass jemand aufräumt.
Das helle Thema tauscht nur die semantische Ebene; die Grundpalette bleibt.
Die Klassifizierungsfarben sind für hellen Grund eine Spur dunkler, im Farbton
aber dieselben — eine Stufe muss in beiden Themen wiedererkennbar sein. Drei
Zustände, "wie das System" ist der Auslieferungszustand, und ein Skript im
Kopf setzt die Wahl, bevor das erste Mal gemalt wird.
Die Messung misst nicht den Nutzer. web-vitals schickt Zahlen und das
Routenmuster, keine Kennung und keinen konkreten Pfad: wer wann welche Akte
geöffnet hat, steht im Zugriffsprotokoll, und eine zweite Spur daneben wäre
eine Überwachungsfunktion ohne Auftrag. Ausgewertet wird Median und 75.
Perzentil, nicht der Mittelwert.
Mobil: die breiten Tabellen scrollen in sich, statt die Seite breiter zu
machen. Ein e2e-Test hält fest, dass keine Seite waagerecht überläuft.
scripts/restore-test.sh spielt eine Sicherung in eine Wegwerf-Datenbank und
prüft ausdrücklich, dass Regeln und Trigger mitkommen: eine Wiederherstellung
ohne entry_no_delete wäre eine Datenbank ohne die Zusicherung, um derentwillen
das System gebaut wird. Einmal durchgespielt, alles angekommen.
186 Tests im Web-Paket, 17 in der Datenbank, 7 im Worker, 54 e2e.
Grösste Route 116,2 von 120 kB.
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48fd0f39eb |
Phase 8 abgeschlossen: Export als PDF, Wasserzeichen, Vier-Augen-Freigabe
Die Druckansicht ist die einzige Vorlage für den Export: kein zweites Layout von Hand in einer PDF-Bibliothek. Der Playwright-Dienst ruft genau diese Seite auf und bekommt dafür ein signiertes, kurzlebiges Zeichen statt eines Sitzungscookies. Es gilt nur, solange der Auftrag läuft, ist an den Anfragenden gebunden, und die Stufe wird beim Einlösen frisch aufgelöst und auf die im Zeichen vermerkte gedeckelt. Der Export darf nie sauberer aussehen als die Akte: gesperrte Felder erscheinen als Balken mit Vermerk statt zu fehlen, geänderte Einträge tragen ihre Version, zurückgezogene stehen als Grabstein. Wasserzeichen mit Name, Zeitstempel und Stufe auf jeder Seite. Die Stufe steckt im Zwischenspeicherschlüssel. Ohne sie bekäme ein Leser der Stufe 1 das PDF, das für Stufe 4 gerendert wurde. Ab Stufe 3 wartet der Auftrag auf Freigabe durch ein zweites Augenpaar — und der Anfragende darf sich nicht selbst freigeben, auch nicht mit dem Recht dazu. Offene Freigaben stehen auf der Übersicht. Dazu Einzeldokumente als PDF (Aktenblatt bleibt Aktenblatt), ZIP-Sammelexport mit eigenem achtzigzeiligem Schreiber statt einer Abhängigkeit, und der JSON-Vollabzug ohne Stufenfilterung — die einzige Stelle, an der die Klassifizierung nicht greift, deshalb hinter einem eigenen Admin-Endpunkt. Zwei Funde unterwegs, beide in docs/13 festgehalten: Die Druckansicht warf notFound(), und das Skelett aus dem Wurzel-loading.tsx blieb im Browser stehen — der PDF-Dienst hätte leere Blätter gedruckt. Gefunden nur, weil der e2e-Test auf den Inhalt prüft und nicht auf den Statuscode. Sie rendert die Auskunft jetzt selbst. Und die Entdopplung der Anhänge verwies auf Dateien, ohne nachzusehen, ob sie noch daliegen. Nach einem geleerten /tmp zeigte jeder weitere Upload desselben Inhalts stumm ins Leere. 178 Tests im Web-Paket, 17 in der Datenbank, 7 im Worker, 44 e2e. Fallakte bei 119,8 von 120 kB — das Budget ist aufgebraucht. |
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Phase 7 abgeschlossen: Suche mit gestuftem Index, Facetten, Palette
Der bisherige Suchvektor enthielt nur, was jeder sehen darf. Das war leck-sicher und unbrauchbar zugleich: ab Stufe 1 fand die Suche nichts von dem, was einen Fall ausmacht. SearchIndex hält jetzt sechs Zeilen je Ziel, eine pro Freigabestufe. Die Zeile zur Stufe N enthält alles, was ein Leser dieser Stufe sehen darf. Eine Suche nimmt genau diese eine Zeile und kann deshalb nichts finden, was sie nicht lesen darf — auch keinen höher eingestuften Eintrag in einer sichtbaren Akte. Schwärzungen werden dabei stufenweise aufgelöst: strip_redactions_above entfernt nur, was über der Stufe liegt. Sonst fände ein Leser der Stufe 4 einen Namen nicht, den er auf der Seite im Klartext sieht, und ein Leser der Stufe 1 einen, den er dort nur als Balken sieht. Die Suchbedingung ist nicht die Zugriffsprüfung: der Volltext liefert Kandidaten, die Sichtbarkeit kommt aus visibleCaseWhere — derselben Funktion wie in der Fallliste, und Treffer, Trefferzahl und Facettenzähler entstehen gemeinsam in einer Abfrage. Eine in SQL nachgebaute Sichtbarkeitsregel wäre die Sorte Duplikat, die auseinanderläuft. Filter stehen in der Adresse. Damit ist jeder Zustand teilbar, der Zurück-Knopf tut das Richtige, und eine gespeicherte Ansicht ist ein Lesezeichen. Die mitgelieferten Ansichten stehen im Programm, weil sie von der Gegenwart abhängen. Strg+K öffnet die Kommandopalette. Im Grundgerüst steckt nur das Tastaturereignis, die Palette selbst wird beim Öffnen geholt — das kostet die anderen Seiten rund hundert Byte. Offen geblieben: "Zuletzt geöffnet" als Ansicht. Dafür müsste jeder Aufruf jeder Akte mitgeschrieben werden; das wäre eine Überwachungsfunktion, die niemand bestellt hat. In TASKS vermerkt. 165 Tests im Web-Paket, 17 in der Datenbank, 7 im Worker, 34 e2e. Grösste Route bei 119,7 kB gegen 120 erlaubte. |
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cf4348b8b1 |
Phase 6 abgeschlossen: Aktenchat, Kanäle, Echtzeit, Benachrichtigungen
Ein Ereignisstrom mit Themen (/api/stream), in dem der Dateistrom aus Phase 5 aufgegangen ist. Zwei Prüfungen: beim Verbinden, welche Themen der Nutzer abonnieren darf, und je Ereignis wird der Inhalt mit seinen Rechten geladen. Das zweite ist nicht nur Vorsicht — eine Umklassifizierung wirkt dadurch in einer offenen Verbindung sofort. In der pg_notify-Nutzlast steht nie ein Inhalt, nur Thema, Art und Kennung. Der Aktenchat sendet optimistisch mit clientseitiger UUIDv7, die zugleich Idempotenzschlüssel ist. Antworten, vier feste Reaktionen, Bearbeiten mit sichtbarem editedAt, Zurückziehen mit Platzhalter — Löschen gibt es nicht, und eine Regel in der Datenbank hält das fest. Eine zurückgezogene Nachricht kommt ohne Text an, nicht ausgeblendet. Aktenzeichen im Text werden zu Vorschaukarten, serverseitig aufgelöst. Eine Akte, die der Leser nicht sehen darf, sieht darin genauso aus wie eine, die es gar nicht gibt. "Als Vermerk übernehmen" steht sichtbar an jeder Nachricht. Der Vermerk gehört dem Verfasser, nicht dem Übernehmenden; ein Systemeintrag nennt den Ursprung, damit der Wortlaut später nicht für die Akte geschrieben wirkt. Bei den Discord-Benachrichtigungen entscheidet die Web-App, wer was erfährt, und der Worker liefert nur aus. Die Alternative hätte geheissen, die Sichtbarkeitsprüfung im Worker ein zweites Mal zu bauen. In meta steht ein Titel nur, wenn er hinaus darf — ab Stufe 3 keiner. Postausgang als Tabelle, angestossen über LISTEN, mit Takt als Sicherheitsnetz. Nebenbei riss das Budget der Fallakte erneut (122 kB). Drei Schritte zurück auf 119,6: Chattexte in eine eigene i18n-Datei, ein gemeinsames AddPanel statt viermal derselbe Aufklapp-Code, und eine eigene UUIDv7 statt des Pakets — die Sortierbarkeit, auf der die Nachlieferung beruht, steht damit im eigenen Code und hat Tests. Unterwegs habe ich NotifyMode und User.notifyMode ein zweites Mal angelegt, obwohl es beides seit dem Grundgerüst gibt. Die Migration schlug fehl und die Datenbank musste von Hand aufgeräumt werden; die Lehre steht in docs/13. 155 Tests im Web-Paket, 15 in der Datenbank, 7 im Worker, 32 e2e. |
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10eeea4897 |
Phase 5 abgeschlossen: Dateien mit vollständiger Prüfkette
Upload → quarantine/ → Typprüfung → ClamAV → Neukodierung → store/. Es gibt keinen Pfad, auf dem eine Datei ungeprüft in store/ landet, und keinen Schalter, der die Kette abschaltet. Die Typprüfung liest Magic Bytes aus einer eigenen Signaturtabelle statt aus file-type: bei einer Positivliste aus fünf Formaten hilft es nicht, hundert erkennen zu können. Die Signatur muss an Position 0 stehen — ein Vorspann vor %PDF- ist der klassische Weg, eine Datei für zwei Programme zugleich lesbar zu machen. Wer trotzdem durchkommt, kommt als text/plain durch und wird unter der Endung des erkannten Typs ausgeliefert, nicht unter der hochgeladenen. Drei Ausgänge statt zwei: BLOCKED heisst "ist gefährlich", FAILED heisst "wissen wir nicht". Nur FAILED lässt sich freigeben, und die Freigabe wiederholt die Kette ohne den Scanner — Typprüfung und Neukodierung laufen dabei mit. Ein fehlender clamd macht damit keine Datei sauber; ein Test hält das fest. Auslieferung nur über /api/files/[id], mit Sichtbarkeitsprüfung der zugehörigen Akte, Protokoll ab Stufe 3 und den harten Kopfzeilen aus docs/07. Vorschaubilder dürfen inline, weil sie serverseitig als WebP neu kodiert wurden. Das Lichtbild im Aktenblatt ist damit gefüllt: der Feldwert ist die Kennung eines geprüften Anhangs, serverseitig zu einer Adresse aufgelöst. /api/events liefert attachment.scanned über pg_notify — die Grundlage, auf der Phase 6 den Aktenchat aufsetzt. Die Sichtbarkeit wird je Ereignis geprüft, sonst verriete schon die Kennung die Existenz. Nebenbei riss das Bündelbudget (121 kB gegen 120 erlaubte): lib/i18n/de.ts war ein Objekt, und eine Client-Komponente zieht die ganze Datei mit. Die Texte stehen jetzt in sechs Dateien nach Bereichen, de.ts setzt sie nur zusammen. Grösste Route wieder bei 118 kB, und sie wächst nicht mehr mit jedem neuen Bereich mit. 133 Tests im Web-Paket, 15 in der Datenbank, 28 e2e. |
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Personalakte als Aktenblatt, Status als Etiketten, Verknüpfen von beiden Seiten
Das Formular der Personalabteilung ist übernommen, nicht durch eine Bildschirmansicht ersetzt: schwarzer Rahmen, Kopf mit Kennung und Klassifizierungsbalken, Raster aus fünf Spalten, Unterschriftenzeilen, Fußzeile. Es steht bewusst außerhalb des Design-Systems — es wird gedruckt und muss auf Papier aussehen wie das Blatt daneben. Datengetrieben bleibt es trotzdem. Kein Feld steht im Programm: sheetTitle und sheetSubtitle an der Vorlage, span für die Zellbreite, rows für das Lichtbild, dateKey für das Datum unter einer Unterschrift, slot für den Klassifizierungsbalken. Eine weitere Dokumentart mit layout = DOSSIER braucht keine Zeile Code. Der Balken zeigt die Foundation-Stufe aus der neuen Tabelle FoundationClearance. Sie ist Inhalt, kein Zugriff — was jemand sehen darf, entscheidet weiterhin allein die interne Stufe. Ohne Auswahl bleibt der Balken neutral, statt eine Einstufung zu behaupten. Die Dienstnummer ist entfallen, es gibt sie nicht. Der Status ist zu mehreren Etiketten geworden: "Gekündigt" und "Verhaftet" schließen einander nicht aus. Unbekannte Schlüssel werden verworfen und die Reihenfolge kommt aus der Konfiguration, nicht aus der Eingabe. PersonnelAssignment hängt AfiS-Mitglieder an eine Person — Aktenführung, Ermittler, Ansprechpartner — und ist zugleich der ausnahmsweise Zugang, wie CaseParticipant bei der Fallakte. Betroffen zu sein gibt weiterhin keinen Zugang: das ist eine Eigenschaft der Person, die Zuordnung eine Entscheidung der Abteilung. Fall und Person lassen sich von beiden Seiten verknüpfen und schon beim Anlegen einer Fallakte. Alle drei Wege laufen in addParticipant zusammen. Noch offen: das Lichtbild. Feldtyp und Platz stehen, hochladen kommt mit der Prüfkette in Phase 5 — ein Bild als Data-URL im Abschnittswert verstiesse gegen harte Regel 4. 102 Tests im Web-Paket, davon sechs auf dem gerenderten Blatt selbst. |
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Phase 4 abgeschlossen: Personalakten, Dokumente, Beteiligte, Verknüpfungen
Die Dokumentebene aus docs/13 ist gebaut, additiv: Document, DocumentSection und DocumentSectionVersion neben Case, CaseSection und CaseEntry. Ein Dokument hängt an einer Fallakte, an einer Personalakte oder an nichts, höchstens an einem — gesichert durch eine CHECK-Bedingung. Es gibt kein DELETE; eine Zurücknahme lässt einen Grabstein stehen, der auch für den Admin zu ist. Eine neue Dokumentart ist damit ein Datensatz, kein Deployment. Im Seed stehen vier: vermerk, vorfallsbericht, sonderarbeitsvertrag (mehrseitiger Vertragstext mit Platzhaltern und Unterschriftenzeilen) und bussgeld. Zwei Umbenennungen, beide von Hand migriert, damit die vorhandenen Zeilen und Zählerstände stehen bleiben: - CaseTemplate -> DocumentTemplate, plus uses[] und layout - CaseCounter -> NumberSeries, ein Nummernkreis je Präfix für Aktenzeichen und Dokumentnummern Die Regeln für Abschnitte stehen jetzt einmal in lib/sections/render.ts und gelten für Fallakten und Dokumente gleichermaßen. Die Frage aus docs/13, ob CaseSection langfristig in die Dokumentebene wandert, ist damit verneint und begründet. Rückverweise auf der Personalakte laufen durch visibleCaseWhere, die Zahl daneben entsteht aus dem gefilterten Ergebnis. Auch die Rollengruppe verschwindet mit, sonst verriete "Betroffener" ohne Eintrag die Ermittlung. Die eigene Personalakte ist keine Ausnahme von der Freigabestufe. Vier neue Rechte: document.create, .edit, .finalize, .retract. Das letzte steht bei den zurückgehaltenen, es greift in Geschriebenes ein. 91 Tests im Web-Paket, 15 in der Datenbank, 28 e2e. Größte Route 118 kB gegen das Budget von 120 kB — die Luft wird knapp. |
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Geprüft: das Modell trägt Fallarten, aber keine Dokumentarten
Vor Phase 3 geprüft, ob neue Dokumentarten ohne Code auskommen. Ergebnis: für Fallarten ja, für alles andere nein. CaseSection hängt fest an caseId. Ein Bußgeld ist keine Ermittlung, ein Sonderarbeitsvertrag erst recht nicht. PersonnelFile.fields ist ein nacktes JSON-Feld ohne Vorlage: ein Vertrag dort hätte keine Versionierung, keinen Diff, keine Begründungspflicht, kein minClearance je Feld und keinen Eintrag im Zugriffsprotokoll — genau die Eigenschaften, wegen derer das System gebaut wird. Und würde man solche Dokumente behelfsweise als Case führen, stünden sie in Fallliste, Fallzählung und Suche nach Ermittlungen. Dazu ein zweiter Befund aus den beiden Beispieldokumenten: sie sind grundverschieden gebaut. Der Vorfallsbericht ist ein Formular und wird von den vorhandenen Feldtypen vollständig abgedeckt. Der Sonderarbeitsvertrag ist fester Vertragstext mit Platzhaltern, Paragraphen und Unterschriftenzeilen — dafür reicht eine Feldliste nicht. Empfehlung in docs/13: eine gemeinsame Dokumentebene, additiv, mit denselben Zusicherungen wie CaseSection. Case, CaseSection und CaseEntry bleiben unangetastet. Nichts davon gebaut. Die Entscheidung steht als erster Punkt in Phase 3. |
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cb66839a05 |
Phase 1: Anmeldung, Rechte und Rollenverwaltung
Auth.js übernimmt nur den OAuth-Ablauf mit state und PKCE, Scope identify. Das Zugangstoken des Nutzers wird danach verworfen: die Rollen holt der Bot mit seinem eigenen Token. Die Sitzung steht in der Datenbank, im Cookie liegt nur userId und sessionId. Ohne die Zeile in Session ist das Cookie wertlos, und nur so lässt sich eine Sitzung zurückziehen. Wer sich anmelden darf, steckt in lib/auth/signInPolicy.ts statt im Callback: das ist die Regel, an der alles hängt, und sie gehört einzeln prüfbar. Kein Guild-Mitglied, kein Zugang. Keine Rolle mit grantsMembership, kein Zugang. Notfall-Admins umgehen die Rolle, aber nicht die Guild-Mitgliedschaft. RoleMapping trägt jetzt grantsMembership, category und isPresent. Der Worker spiegelt jede Rolle der Guild hierher, damit im Adminbereich nichts von Hand eingetragen werden muss. Gelöschte Rollen werden nicht entfernt, sondern auf isPresent = false gesetzt: beim Umzug auf den echten Server bleiben sie als Vorlage stehen. Der Worker gleicht über Gateway-Ereignisse und zusätzlich alle fünf Minuten voll ab. Verliert jemand seine AfiS-Rolle, beendet er dessen Sitzungen sofort und setzt isActive auf false — der Datensatz bleibt, damit Autorenangaben in alten Akten gültig bleiben. Das passiert im Worker und nicht in der Web-App, weil es dort erst beim nächsten Request des Betroffenen griffe. Zwei Widersprüche der Dokumente aufgelöst, festgehalten in docs/13-entscheidungen.md: der Ausschluss schlägt auch den Admin (das Codebeispiel in 03-auth-und-rechte.md übergeht ihn, die Reihenfolge eine Zeile darüber nicht), und versiegelte Akten fallen im Where-Fragment heraus statt in einer Prüfung danach. 45 Tests, davon die Negativfälle aus docs/03 gegen eine echte Datenbank: Stufe 2 sieht die Stufe-4-Akte nicht und findet sie auch nicht in der Trefferzahl, ein Ausgeschlossener mit Stufe 5 kommt nicht heran, ein Rollenentzug beendet die Sitzungen, und ein Ausfall der Discord-API sieht nicht aus wie eine verweigerte Mitgliedschaft. |
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Workspace und Datenmodell
pnpm-Workspace mit web/, worker/, pdf/ und packages/db. Das Datenbankpaket ist eigenständig, weil Web-App und Worker denselben Prisma-Client brauchen. Schema nach docs/04-datenmodell.md, mit drei Abweichungen, die dort begründet sind: CaseParticipant bekommt einen eigenen Schlüssel statt eines zusammengesetzten mit NULL-Spalten, die Aktenzeichen laufen über CaseCounter statt über eine Sequenz pro Jahr, und ServiceHeartbeat kommt dazu, damit /api/health den Gateway-Zustand kennt, ohne Discord zu fragen. Die zweite Migration enthält, was Prisma nicht ausdrücken kann: - kein DELETE auf CaseEntry, CaseEntryVersion und AuditLog - authorId, createdAt, caseId und type eines Eintrags sind unveränderlich - an einer Eintragsversion darf nur minClearance angehoben werden - Volltextsuche mit deutscher Konfiguration; geschwärzte Bereiche werden vor dem Indizieren entfernt, sonst verrät ein Treffer den Inhalt - pg_notify bei Rollen- und Mapping-Änderungen Acht Tests prüfen diese Regeln gegen eine echte Postgres-Instanz, nicht gegen die Anwendungslogik. |