Suchindex ins Schema, Testdatenbank je Lauf frisch

Zwei Funde beim Nachsehen, warum `pnpm db:migrate` hängt.

**Der Befehl hing nicht, er fragte.** `prisma migrate dev` fand einen
Unterschied zwischen schema.prisma und den Migrationen und wartete auf einen
Namen für eine neue Migration. Deren Inhalt wäre gewesen, den GIN-Index über
den Suchvektor zu löschen: er stand nur in der Migration, weil
Unsupported("tsvector") dazu verleitet, den Index für nicht darstellbar zu
halten. Er ist darstellbar. Wer die Frage in Eile beantwortet hätte, hätte die
gestufte Volltextsuche verloren und es erst gemerkt, wenn die Suche leer
bleibt.

packages/db/tests/schema-drift.test.ts prüft das jetzt und nennt im Fehlerfall
das fehlende Stück. Gegengeprobt: ohne die Zeile im Schema schlägt der Test an.

Die Sperre, an der der zweite Versuch scheiterte (P1002), hielt eine verwaiste
Verbindung eines abgeschossenen migrate-dev. Wie man den Halter findet und
freigibt, steht jetzt in docs/11.

**Die Testdatenbank wird verworfen und neu angelegt.** Weil Akten nicht
löschbar sind, hatte sie 2487 angesammelt, und drei Zusicherungen auf eine auf
zehn Einträge begrenzte Liste fanden ihre eigene Akte nicht mehr darin. Das
sieht aus wie ein Fehler im Code und ist keiner. Neu aufsetzen kostet
dreieinhalb Sekunden; KEEP_TEST_DB=1 behält den Bestand.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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Harlekin
2026-09-03 17:13:34 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
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@@ -1045,3 +1045,39 @@ betroffenen Feld.
Lichtbilder bleiben ausgenommen: ein Bild wird hochgeladen und geprüft, das ist ein eigener
Vorgang mit eigener Prüfkette und keine Feldänderung.
### Von Hand angelegte Indizes gehören auch ins Schema
Der GIN-Index über den Suchvektor stand in der Migration, aber nicht in `schema.prisma` —
`Unsupported("tsvector")` verleitet dazu, den Index für nicht darstellbar zu halten. Er ist
darstellbar: `@@index([vector], type: Gin)`.
Ohne die Zeile hielt Prisma den Index für einen Rückstand und fragte bei jedem `migrate dev`
nach einem Namen für eine neue Migration. Deren Inhalt wäre gewesen, **den Suchindex zu
löschen**. Wer die Frage in Eile beantwortet, verliert die gestufte Volltextsuche und merkt es
erst, wenn die Suche leer bleibt — der Index ist keine Optimierung, ohne ihn scannt jede
Anfrage sechs Zeilen je Akte.
`packages/db/tests/schema-drift.test.ts` prüft das jetzt: `migrate diff` gegen die Datenbank
des Testlaufs muss leer sein. Die Fehlermeldung nennt das fehlende Stück, damit man nicht
sucht.
Die Regel daraus: **was eine Migration von Hand anlegt, muss im Schema stehen, oder Prisma
räumt es beim nächsten `migrate dev` weg.** Das gilt für Indizes; Regeln, Trigger und CHECKs
kennt Prisma nicht und lässt sie in Ruhe.
### Die Testdatenbank wird bei jedem Lauf neu aufgesetzt
Sie wurde bisher nur angelegt, wenn sie fehlte. Weil Akten, Verlaufseinträge und
Protokollzeilen nach harter Regel 2 nicht löschbar sind, bleibt aber alles stehen, was ein
Testlauf anlegt — nach einigen Dutzend Läufen standen 2487 Akten darin.
Das ging so lange gut, bis drei Zusicherungen brachen, die eine **auf zehn Einträge begrenzte
Liste** prüfen: die eigene, gerade angelegte Akte war nicht mehr unter den zehn nächsten
Fristen. Das ist die unangenehmste Sorte Fehlschlag, weil sie aussieht wie ein Fehler im Code
und keiner ist.
`test:prepare` verwirft die Datenbank jetzt und legt sie neu an; das dauert dreieinhalb
Sekunden. Der Aufwand, so einen Fehlschlag einmal falsch zu deuten, ist grösser.
`KEEP_TEST_DB=1` behält den Bestand, für das schnelle Nacheinander an einer einzelnen
Testdatei. Eine Sicherung im Skript besteht darauf, dass der Name auf `_test` endet.