Phase 8 abgeschlossen: Export als PDF, Wasserzeichen, Vier-Augen-Freigabe
Die Druckansicht ist die einzige Vorlage für den Export: kein zweites Layout von Hand in einer PDF-Bibliothek. Der Playwright-Dienst ruft genau diese Seite auf und bekommt dafür ein signiertes, kurzlebiges Zeichen statt eines Sitzungscookies. Es gilt nur, solange der Auftrag läuft, ist an den Anfragenden gebunden, und die Stufe wird beim Einlösen frisch aufgelöst und auf die im Zeichen vermerkte gedeckelt. Der Export darf nie sauberer aussehen als die Akte: gesperrte Felder erscheinen als Balken mit Vermerk statt zu fehlen, geänderte Einträge tragen ihre Version, zurückgezogene stehen als Grabstein. Wasserzeichen mit Name, Zeitstempel und Stufe auf jeder Seite. Die Stufe steckt im Zwischenspeicherschlüssel. Ohne sie bekäme ein Leser der Stufe 1 das PDF, das für Stufe 4 gerendert wurde. Ab Stufe 3 wartet der Auftrag auf Freigabe durch ein zweites Augenpaar — und der Anfragende darf sich nicht selbst freigeben, auch nicht mit dem Recht dazu. Offene Freigaben stehen auf der Übersicht. Dazu Einzeldokumente als PDF (Aktenblatt bleibt Aktenblatt), ZIP-Sammelexport mit eigenem achtzigzeiligem Schreiber statt einer Abhängigkeit, und der JSON-Vollabzug ohne Stufenfilterung — die einzige Stelle, an der die Klassifizierung nicht greift, deshalb hinter einem eigenen Admin-Endpunkt. Zwei Funde unterwegs, beide in docs/13 festgehalten: Die Druckansicht warf notFound(), und das Skelett aus dem Wurzel-loading.tsx blieb im Browser stehen — der PDF-Dienst hätte leere Blätter gedruckt. Gefunden nur, weil der e2e-Test auf den Inhalt prüft und nicht auf den Statuscode. Sie rendert die Auskunft jetzt selbst. Und die Entdopplung der Anhänge verwies auf Dateien, ohne nachzusehen, ob sie noch daliegen. Nach einem geleerten /tmp zeigte jeder weitere Upload desselben Inhalts stumm ins Leere. 178 Tests im Web-Paket, 17 in der Datenbank, 7 im Worker, 44 e2e. Fallakte bei 119,8 von 120 kB — das Budget ist aufgebraucht.
This commit is contained in:
@@ -0,0 +1,101 @@
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import { createHash } from 'node:crypto'
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/**
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* Ein winziger ZIP-Schreiber, nur „gespeichert" ohne Kompression.
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*
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* Eigener Code statt einer Abhängigkeit, weil der Inhalt eines Sammelexports
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* PDFs und bereits neu kodierte Bilder sind — beides ist komprimiert, ein
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* Deflate darüber bringt nichts und kostet nur CPU auf einem Heimserver. Was
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* bleibt, ist das Behälterformat, und das sind achtzig Zeilen.
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*
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* Aufbau nach der ZIP-Spezifikation: je Eintrag ein lokaler Kopf mit den
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* Daten, danach das zentrale Verzeichnis und dessen Abschluss.
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*/
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type Eintrag = { name: string; content: Uint8Array }
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/** DOS-Zeitstempel. Die Auflösung beträgt zwei Sekunden, das reicht hier. */
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function dosZeit(datum: Date): { zeit: number; datum: number } {
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return {
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zeit:
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(datum.getHours() << 11) | (datum.getMinutes() << 5) | Math.floor(datum.getSeconds() / 2),
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datum:
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((datum.getFullYear() - 1980) << 9) | ((datum.getMonth() + 1) << 5) | datum.getDate(),
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}
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}
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function crc32(daten: Uint8Array): number {
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// Tabelle einmal je Aufruf: bei einer Handvoll Dateien je Export ist das
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// billiger als eine Konstante, die immer im Speicher liegt.
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let c: number
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const tabelle = new Int32Array(256)
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for (let n = 0; n < 256; n++) {
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c = n
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for (let k = 0; k < 8; k++) c = c & 1 ? 0xedb88320 ^ (c >>> 1) : c >>> 1
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tabelle[n] = c
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}
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let crc = -1
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for (const byte of daten) crc = (crc >>> 8) ^ tabelle[(crc ^ byte) & 0xff]!
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return (crc ^ -1) >>> 0
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}
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export function createZip(eintraege: Eintrag[], now: Date = new Date()): Uint8Array {
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const { zeit, datum } = dosZeit(now)
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const teile: Buffer[] = []
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const verzeichnis: Buffer[] = []
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let offset = 0
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for (const eintrag of eintraege) {
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const name = Buffer.from(eintrag.name, 'utf8')
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const inhalt = Buffer.from(eintrag.content)
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const pruefsumme = crc32(eintrag.content)
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const lokal = Buffer.alloc(30)
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lokal.writeUInt32LE(0x04034b50, 0)
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lokal.writeUInt16LE(20, 4) // benötigte Version
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lokal.writeUInt16LE(0x0800, 6) // Bit 11: Name ist UTF-8
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lokal.writeUInt16LE(0, 8) // Verfahren: gespeichert
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lokal.writeUInt16LE(zeit, 10)
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lokal.writeUInt16LE(datum, 12)
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lokal.writeUInt32LE(pruefsumme, 14)
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lokal.writeUInt32LE(inhalt.length, 18)
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lokal.writeUInt32LE(inhalt.length, 22)
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lokal.writeUInt16LE(name.length, 26)
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lokal.writeUInt16LE(0, 28)
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teile.push(lokal, name, inhalt)
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const zentral = Buffer.alloc(46)
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zentral.writeUInt32LE(0x02014b50, 0)
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zentral.writeUInt16LE(20, 4)
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zentral.writeUInt16LE(20, 6)
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zentral.writeUInt16LE(0x0800, 8)
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zentral.writeUInt16LE(0, 10)
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zentral.writeUInt16LE(zeit, 12)
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zentral.writeUInt16LE(datum, 14)
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zentral.writeUInt32LE(pruefsumme, 16)
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zentral.writeUInt32LE(inhalt.length, 20)
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zentral.writeUInt32LE(inhalt.length, 24)
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||||
zentral.writeUInt16LE(name.length, 28)
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zentral.writeUInt32LE(offset, 42)
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verzeichnis.push(zentral, name)
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offset += lokal.length + name.length + inhalt.length
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}
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const verzeichnisBytes = Buffer.concat(verzeichnis)
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const abschluss = Buffer.alloc(22)
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abschluss.writeUInt32LE(0x06054b50, 0)
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abschluss.writeUInt16LE(eintraege.length, 8)
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abschluss.writeUInt16LE(eintraege.length, 10)
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abschluss.writeUInt32LE(verzeichnisBytes.length, 12)
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abschluss.writeUInt32LE(offset, 16)
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return new Uint8Array(Buffer.concat([...teile, verzeichnisBytes, abschluss]))
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}
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/** Für das Protokoll: worüber genau wurde ausgeleitet. */
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export function digestOf(daten: Uint8Array): string {
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return createHash('sha256').update(daten).digest('hex')
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}
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