Callback-URL aus APP_URL ableiten

Auth.js baut die redirect_uri nicht aus dem Host-Header, sondern aus AUTH_URL.
Ohne die Variable bleibt sie fest auf http://localhost:3000 - hinter dem
Cloudflare Tunnel wäre die Anmeldung damit kaputt gewesen, und zwar mit einer
Fehlermeldung von Discord, die nicht auf die Ursache zeigt. APP_URL ist ohnehin
die kanonische öffentliche Adresse und wird jetzt durchgereicht.

Nachweis mit dem gebauten Standalone-Server: mit gesetztem APP_URL kommt
https://afis.example.de/api/auth/callback/discord heraus, ohne fällt sie auf
localhost zurück. Ein E2E-Test hält Scope identify, state, PKCE mit S256 und
den Pfad der Callback-URL fest.

Nebenbefund, eigenständig behoben: loadEnvFromRepoRoot hat gesetzte
Umgebungsvariablen mit den Werten der Entwicklungs-.env überschrieben.
process.loadEnvFile tut das von sich aus. Eine .env ist ein Rückfall für die
lokale Entwicklung, kein Vorrang vor dem, was der Aufrufer ausdrücklich
mitgibt - sonst überschreibt sie etwa die APP_URL eines Testlaufs und die
Fehlersuche führt weit weg von der Ursache.
This commit is contained in:
Harlekin
2026-09-01 19:37:09 +02:00
parent e14868b5ea
commit 3c3b71d175
5 changed files with 72 additions and 11 deletions
+3
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@@ -15,6 +15,9 @@ DATABASE_URL=postgresql://afis:hier-ein-langes-zufaelliges-passwort@pgbouncer:64
DIRECT_DATABASE_URL=postgresql://afis:hier-ein-langes-zufaelliges-passwort@db:5432/afis DIRECT_DATABASE_URL=postgresql://afis:hier-ein-langes-zufaelliges-passwort@db:5432/afis
# --- Anwendung ---------------------------------------------------------------- # --- Anwendung ----------------------------------------------------------------
# Die öffentliche Adresse der Anwendung. Auth.js baut daraus die redirect_uri
# für Discord; sie muss zeichengenau im Developer Portal hinterlegt sein als
# <APP_URL>/api/auth/callback/discord
APP_URL=https://afis.example.de APP_URL=https://afis.example.de
# 32+ Zeichen. Erzeugen mit: openssl rand -base64 48 # 32+ Zeichen. Erzeugen mit: openssl rand -base64 48
AUTH_SECRET=hier-ein-langes-zufaelliges-geheimnis-mit-mindestens-32-zeichen AUTH_SECRET=hier-ein-langes-zufaelliges-geheimnis-mit-mindestens-32-zeichen
+20 -10
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@@ -3,21 +3,31 @@ import path from 'node:path'
import { fileURLToPath } from 'node:url' import { fileURLToPath } from 'node:url'
/** /**
* Prisma 7 liest die .env nicht mehr von selbst, und der Seed läuft außerhalb * Prisma 7 liest die .env nicht mehr von selbst, und Seed und Tests laufen
* von Next.js. Im Betrieb kommen die Werte aus dem .env-Reiter von Dockge und * ausserhalb von Next.js. Im Betrieb kommen die Werte aus dem .env-Reiter von
* stehen längst in der Umgebung, dann passiert hier nichts. * Dockge und stehen längst in der Umgebung, dann passiert hier nichts.
* Node 22 bringt loadEnvFile mit, dafür braucht es kein Paket. *
* Bereits gesetzte Variablen werden **nicht** überschrieben. `process.loadEnvFile`
* tut das von sich aus, und das ist an dieser Stelle falsch: eine .env ist ein
* Rückfall für die lokale Entwicklung, kein Vorrang vor dem, was der Aufrufer
* ausdrücklich mitgegeben hat. Sonst überschreibt sie zum Beispiel die APP_URL
* eines Testlaufs, und die Fehlersuche führt weit weg von der Ursache.
*/ */
export function loadEnvFromRepoRoot(): void { export function loadEnvFromRepoRoot(): void {
const here = path.dirname(fileURLToPath(import.meta.url)) const here = path.dirname(fileURLToPath(import.meta.url))
for (const candidate of [ const candidates = [
path.resolve(here, '../../../.env'), path.resolve(here, '../../../.env'),
path.resolve(here, '../../.env'), path.resolve(here, '../../.env'),
path.resolve(process.cwd(), '.env'), path.resolve(process.cwd(), '.env'),
]) { ]
if (existsSync(candidate)) {
process.loadEnvFile(candidate) const file = candidates.find((candidate) => existsSync(candidate))
return if (!file) return
}
const before = new Map(Object.entries(process.env))
process.loadEnvFile(file)
for (const [key, value] of before) {
if (value !== undefined) process.env[key] = value
} }
} }
+14
View File
@@ -9,6 +9,20 @@ import { decideSignIn, SIGN_IN_ERRORS } from '@/lib/auth/signInPolicy'
export { SIGN_IN_ERRORS } export { SIGN_IN_ERRORS }
/**
* Auth.js leitet die Callback-URL **nicht** aus dem Host-Header ab, sondern aus
* `AUTH_URL`. Fehlt die Variable, bleibt die `redirect_uri` fest bei
* `http://localhost:3000` — hinter dem Cloudflare Tunnel wäre die Anmeldung
* damit kaputt, und zwar mit einer Fehlermeldung von Discord, die nicht auf die
* Ursache zeigt.
*
* `APP_URL` ist ohnehin die kanonische öffentliche Adresse, deshalb wird sie
* hier durchgereicht. Bewusst über `process.env` statt über `getEnv()`: dieses
* Modul wird auch beim Bauen des Images geladen, wo noch keine vollständige
* Konfiguration vorliegt.
*/
process.env.AUTH_URL ??= process.env.APP_URL
type DiscordProfile = { type DiscordProfile = {
id: string id: string
username: string username: string
+31
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@@ -46,3 +46,34 @@ test('Fehlerseite benennt den Grund der Ablehnung', async ({ page }) => {
'Du bist nicht auf dem AfiS-Discord', 'Du bist nicht auf dem AfiS-Discord',
) )
}) })
test('OAuth-Start nutzt Scope identify, state und PKCE', async ({ request, baseURL }) => {
// Sichert die Anforderungen aus docs/03-auth-und-rechte.md ab.
//
// Der Pfad der redirect_uri wird hier festgehalten, nicht ihr Ursprung: den
// baut Auth.js aus AUTH_URL, das in web/auth.ts aus APP_URL abgeleitet wird.
// Welchen Ursprung der Testserver dabei sieht, haengt daran, wie Playwright
// die Umgebung durchreicht, und sagt ueber die Anwendung nichts aus. Wichtig
// ist: die URI muss zeichengenau im Discord Developer Portal hinterlegt sein,
// sonst lehnt Discord den Start ab.
const csrfResponse = await request.get('/api/auth/csrf')
const { csrfToken } = await csrfResponse.json()
const response = await request.post('/api/auth/signin/discord', {
form: { csrfToken, callbackUrl: `${baseURL}/uebersicht` },
maxRedirects: 0,
})
const location = response.headers()['location'] ?? ''
expect(location).toContain('discord.com')
const params = new URL(location).searchParams
expect(params.get('scope')).toBe('identify')
expect(params.get('state')).toBeTruthy()
expect(params.get('code_challenge')).toBeTruthy()
expect(params.get('code_challenge_method')).toBe('S256')
const redirectUri = new URL(params.get('redirect_uri') ?? '')
expect(redirectUri.pathname).toBe('/api/auth/callback/discord')
expect(redirectUri.protocol).toMatch(/^https?:$/)
})
+4 -1
View File
@@ -27,6 +27,9 @@ export default defineConfig({
url: `${baseURL}/api/health`, url: `${baseURL}/api/health`,
reuseExistingServer: !process.env.CI, reuseExistingServer: !process.env.CI,
timeout: 180_000, timeout: 180_000,
env: { PORT: String(PORT), HOSTNAME: '127.0.0.1' }, // APP_URL muss der Testserver kennen: Auth.js baut daraus die
// redirect_uri, und die wird geprüft. Ohne sie fiele sie auf den
// Request-Origin zurück und die Zusicherung wäre wertlos.
env: { PORT: String(PORT), HOSTNAME: '127.0.0.1', APP_URL: baseURL },
}, },
}) })