Phase 2 abgeschlossen: nachträgliche Änderungen, Grabstein, Richtlinie

Der Kern von harter Regel 2. Jede Änderung an einem Verlaufseintrag schreibt
den vorherigen Stand nach CaseEntryVersion und erhöht die Versionsnummer.
Autor und Entstehungszeit bleiben unangetastet, geprüft gegen die Datenbank.

Die Karenzzeit wird serverseitig aus AppSetting gelesen, nie aus dem Request.
Eine Änderung darin wird versioniert und protokolliert, aber nicht sichtbar
markiert — ein Tippfehler, zwei Minuten später korrigiert, soll die Akte nicht
mit "bearbeitet"-Marken zupflastern. Alles danach ist markiert und verlangt
eine Begründung, ebenso jede Änderung an einem fremden Eintrag.

Die Stelle, an der eine naive Umsetzung leckt, hat einen eigenen Test: wird
minClearance eines Eintrags angehoben, erben alle bestehenden Versionen den
neuen Wert. Sonst liest jemand mit niedrigerer Stufe den ursprünglichen Text
einfach in der Historie.

Zurückziehen setzt einen Grabstein mit Pflichtbegründung, der Text bleibt in
der Datenbank. Rückgängig machen geht und wird wiederum protokolliert.
Systemeinträge sind von jeder Änderung ausgenommen.

Dazu die Änderungsübersicht als Reiter an der Akte — sichtbar für alle, die
die Akte lesen dürfen, nicht nur für die Leitung — und die Adminseite für die
Änderungsrichtlinie.

Zwei Testprobleme dabei behoben: AppSetting ist eine einzige Zeile für die
ganze Anwendung, deshalb laufen die Web-Tests jetzt nacheinander, und die
Testdatenbank startet bei jedem Lauf im Auslieferungszustand. Vorher hing das
Ergebnis davon ab, was der vorige Lauf hinterlassen hatte.

63 Tests, zweimal hintereinander grün. Bündel bei 110,5 kB von 120.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
Harlekin
2026-09-01 23:11:42 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent e5211dcb5d
commit 0a7fd15ab6
16 changed files with 1367 additions and 32 deletions
+19
View File
@@ -51,4 +51,23 @@ execFileSync(process.execPath, [tsxCli, 'prisma/seed.ts'], {
env: testEnv,
})
// Die Änderungsrichtlinie ist eine einzige Zeile für die ganze Anwendung. Der
// Seed lässt sie bewusst in Ruhe, damit er die Einstellung des Leiters nicht
// überschreibt — in der Testdatenbank soll sie aber bei jedem Lauf im
// Auslieferungszustand starten, sonst hängt das Ergebnis davon ab, was der
// vorige Lauf hinterlassen hat.
const reset = new pg.Client({ connectionString: testUrl })
await reset.connect()
try {
await reset.query(
`UPDATE "AppSetting"
SET "entryEditPolicy" = 'GRACE_WINDOW',
"entryEditGraceMinutes" = 15,
"entryEditMarkGrace" = false
WHERE id = 1`,
)
} finally {
await reset.end()
}
console.log(`[test-db] ${dbName} ist auf Stand`)